Auch Pflanzen müssen mal umziehen

Wenn das Zuhause zu eng wird, ist ein Umzug notwendig. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern vor allem auch bei Topf- und Kübelpflanzen. Die Anzeichen dafür sind in der Regel deutlich zu erkennen. Das Umtopfen wird spätestens dann fällig, wenn die Wurzeln im Gefäß keinen Platz mehr haben und unten aus dem Topf herauswachsen oder wenn die Pflanze im Verhältnis zu ihrem Gefäß übermäßig groß ist.

Die besten Zeiten für das Umtopfen von Pflanzen sind der Frühling und der Herbst. Das neue Pflanzgefäß sollte circa zwei bis drei Nummern größer sein als das alte. Falls es unten kein Abzugsloch hat, können Sie mit Kieselsteinen oder Tonscherben eine Art Drainage auf dem Topfboden legen, damit es nicht zu Staunässe kommen kann. Anschließend wird die Drainage mit etwas Erde bedeckt. Nehmen Sie die Pflanze vorsichtig aus dem alten Gefäß heraus. Ein Wasserbad hilft, wenn der Wurzelballen schon sehr trocken ist. Füllen Sie Blumenerde in den neuen Pflanzentopf und setzen Sie die Pflanze so hinein, dass der Wurzelballen knapp unter der Oberfläche liegt. Füllen Sie anschließend alle Hohlräume mit Erde auf, drücken Sie die Pflanze vorsichtig an und gießen Sie diese gut ein.