Der Kürbis: Herbstzeit ist Kürbiszeit

Was wäre der Herbst ohne Kürbis? Nun wird es wieder Zeit für das schmackhafte Herbstgemüse! Bereits im Juli werden bei günstigen Wetterbedingungen die ersten Kürbisse geerntet, aber Hochsaison hat die nährstoffreiche Beere erst von September bis Anfang November.

Christoph Kolumbus lernte den Kürbis bei den indigenen Völkern Amerikas kennen, wo er bereits seit Jahrtausenden eine wichtige Nahrungsgrundlage darstellte. In der Folge brachten die europäischen Seefahrer die Samen einiger spezieller Kürbisarten mit nach Hause und so wurde er auch in Europa allmählich heimisch.

Inzwischen gibt es weltweit etwa 850 verschiedene Kürbisarten in unterschiedlichen Formen und Farben. Darunter gibt es auch zahlreiche Zierkürbis-Sorten, die nicht zum Verzehr geeignet sind. Botanisch zählen diese zu den Kürbisgewächsen und werden auch als die größten Beerenfrüchte bezeichnet, da sie im Fruchtfleisch eingelagerte Samen aufweisen. Aufgrund der harten Schale hat man ihnen auch den Beinamen „Panzerbeere“ verliehen.*

Die am häufigsten verwendeten Speisekürbisse sind der Hokkaidokürbis, der Muskatkürbis und der Butternusskürbis. Die kalorienarmen Nährstofflieferanten haben es in sich, denn ihr Fruchtfleisch enthält nicht nur verschiedene Mineralstoffe wie Kalium, Zink und Eisen, sondern auch viele Carotinoide, aus denen der Körper das Vitamin A bildet. Besonders wertvoll sind die nussigen Kürbiskerne und das tiefgrüne Öl, das aus ihnen gewonnen wird, denn sie liefern wichtige Nährstoffe wie Vitamin E, essenzielle Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe.

Kürbisse sind auch eine sehr beliebte Gartenpflanze, die sich relativ problemlos anbauen und kultivieren lässt. Eines sollten Sie allerdings in Ihrem Garten haben, genügend Platz für die wuchernden Riesenbeeren.

*https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/nutzgaerten/kuerbis-die-groesste-beere-von-allen-1786