Papa-Monat bei HOFER: Tausche Schreibtisch gegen Wickeltisch

(Sattledt, 24. April 2019; HOFER) Seit 2017 ermöglicht Österreichs beliebtester Lebensmittelhändler seinen Mitarbeitern die Väterfrühkarenz. Der Papa-Monat ist eine von vielen wirkungsvollen Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei HOFER und zeigt, dass Kind und Karriere Hand in Hand gehen können.

Mit der Geburt seiner Tochter Nora im November 2018 verlegte HOFER-Mitarbeiter Patrick Nitzlnader seinen Arbeitsort für einen Monat in die eigenen vier Wände. Statt Telefonkonferenzen, Meetings und Tagesgeschäft standen Weckdienst, Wickeln und vor allem viel Zeit mit der Familie auf der Tagesordnung: „Der Papa-Monat war für mich eine tolle Chance, gleich nach der Geburt eine intensive Zeit mit der Familie zu verbringen - eine Phase, die außergewöhnlich und schön ist. Es war mir wichtig, meine Frau Martina daheim gleich voll zu unterstützen und gemeinsam in unser neues Leben zu viert zu starten“, erzählt der 35-jährige Tiroler, der seit neun Jahren bei HOFER arbeitet und seit fünf Jahren Leiter der IT ist.

Väterfrühkarenz bei HOFER: Teamwork macht’s möglich

2015 kam Sohn Manuel zur Welt. „Nach der Geburt war ich knapp zwei Wochen zuhause, damals habe ich mir Urlaub genommen. Als ich 2017 erfahren habe, dass HOFER seinen Mitarbeitern die Väterfrühkarenz ermöglicht, stand für mich sofort fest, dass ich diese Möglichkeit nutzen möchte“, erinnert sich Nitzlnader. HOFER hat im Frühjahr 2017 die Rahmenbedingungen für den Papa-Monat geschaffen. So können HOFER-Mitarbeiter bis zu 31 Tage nach der Geburt ihres Kindes in Väterfrühkarenz gehen, wenn die allgemeinen gesetzlichen Rahmenbedingungen erfüllt sind - unabhängig von der Position oder der Tätigkeit des jeweiligen Mitarbeiters. Väter erhalten eine finanzielle Unterstützung durch den „Familienzeitbonus“ der Sozialversicherung. „Mein Chef und meine Kollegen haben mich beim Papa-Monat von Anfang an zu 100 Prozent unterstützt. Die Aufgaben wurden im Team verteilt und die Kollegen haben mich bestens vertreten. Auch die Abwicklung und Antragstellung klappten durch die Unterstützung unserer Personalabteilung schnell und unkompliziert. So konnte ich problemlos einen Monat mit meiner Familie verbringen“, erzählt Patrick Nitzlnader.

So gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Mit flexiblen Arbeitszeiten, Karenzmanagement oder durch die Möglichkeit eines Sabbaticals unterstützt Österreichs beliebtester Lebensmittelhändler seine über 12.000 Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Den Mitarbeitern im Verkauf werden durch Job Sharing neue, attraktive Karriereperspektiven ermöglicht. Im HOFER-Management können Führungskräfte zudem Mobile Working in Anspruch nehmen. „Wir sind uns sicher, dass die Zufriedenheit im Job der größte Benefit ist, für unsere Mitarbeiter und für uns als Unternehmen. Wir schreiben deshalb Teamwork und Wertschätzung in unserer Unternehmenskultur groß und setzen eine familienfreundliche Personalpolitik um, die die individuellen Lebenssituationen unserer Mitarbeiter bestmöglich berücksichtigt. Dazu gehört für uns auch ganz klar die Möglichkeit des Papa-Monats“, sagt HOFER-Generaldirektor Horst Leitner.

Die Väterfrühkarenz kommt bei HOFER jedenfalls gut an: Bei einer unternehmensweiten Männerquote von 20 Prozent nimmt pro Monat ein HOFER-Mitarbeiter den Papa-Monat in Anspruch. Auch für HOFER-Mitarbeiter Patrick Nitzlnader steht fest: „Der Papa-Monat bietet die Möglichkeit in einer Zeit, in der für die Familie alles neu ist, eng zusammenzuwachsen. Ich finde das Angebot, das HOFER seinen Mitarbeitern macht, super und empfehle meinen Kollegen und Teammitgliedern die Väterfrühkarenz weiter.“

 

HOFER als Arbeitgeber

Wir sind HOFER: Hinter dem Erfolg von Österreichs beliebtestem Lebensmitteleinzelhändler stehen über 12.000 motivierte Mitarbeiter. Vom Verkauf über die Logistik bis hin zum Einkauf, Beschaffung und Verwaltung sowie IT: Menschen mit Persönlichkeit sind es, die den Erfolg des Unternehmens mitgestalten.

Abgesehen von der guten Erreichbarkeit der mehr als 500 Filialen – am Land gleichermaßen wie in der Stadt – machen ein breites Aufgabengebiet, vielfältige Karrieremöglichkeiten oder etwa ein vergleichsweise hohes Gehalt HOFER zu einem attraktiven Arbeitgeber und gern gesehenen Lehrlingsausbilder. Dies bestätigt unter anderem der wiederholte Branchensieg bei BEST RECRUITERS - der größten Recruiting-Studie im deutschsprachigen Raum, das Audit „berufundfamilie“ für besonders familienfreundliche Personalpolitik oder das Zertifikat für Lehrbetriebe „Great Start! Von Lehrlingen empfohlen“.