Vorbildliche Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz: klima:aktiv zeichnet Hofer für Projekte in Kärnten aus

(Sattledt, 03. Dezember 2014; Hofer) Die Initiative klima:aktiv des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft honoriert regelmäßig Unternehmen, die sich für den Klimaschutz einsetzen. Heuer konnte die Hofer-Zweigniederlassung Weißenbach die fachkundige Jury mit gleich zwei Projekten überzeugen: Österreichs größtem Photovoltaik-Projekt und einer Hackschnitzelanlage zur Wärmegewinnung.

Grünstrom für fast 900 Haushalte erzeugt der Mitte November 2014 ans Netz gegangene Photovoltaik-Anlagenverbund von Hofer in Weißenbach - so viel, wie kein anderer in ganz Österreich. Die Paneele befinden sich direkt auf dem Dach der Zweigniederlassung in Kärnten. Gemeinsam mit einer eigenen Hackschnitzelanlage zur Beheizung des gesamten Standorts gilt Hofer in Weißenbach als Vorzeigebeispiel in Sachen Energiesparen. Aus diesem Grund zeichnete das Bundesministerium den Lebensmittelhändler gestern mit dem klima:aktiv-Preis aus.

„Unsere Maßnahmen in Weißenbach sind ein klares Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und umweltfreundlicher, sauberer Energieerzeugung. Die Auszeichnung von klima:aktiv bestätigt uns einmal mehr, dass wir mit unserer Nachhaltigkeitsinitiative ‚Projekt 2020‘ den richtigen Weg eingeschlagen haben”, freuen sich die Hofer-Generaldirektoren Günther Helm und Friedhelm Dold.

Hofer in Weißenbach als Vorzeigebeispiel

Die neue Photovoltaik-Anlage auf dem 42.000 m² großen Dach der Hofer-Zweigniederlassung erzeugt ab sofort 3.740 Megawatt-Stunden Strom pro Jahr. Das bedeutet eine jährliche CO2-Einsparung von 1.370 Tonnen gegenüber konventioneller Stromerzeugung.

Die Umstellung auf klimafreundliche Energiegewinnung begann in Weißenbach bereits 2013. Seither erfolgt die Wärmeerzeugung des kompletten Standorts nicht mehr über einen Öl-, sondern über zwei hocheffiziente Hackschnitzelkessel. Auf diese Weise können pro Saison 180.000 Liter Heizöl und damit zusätzlich 480 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Doch Energieeffizienz wird bei Hofer nicht erst mit dem Start der beiden Projekte groß geschrieben. Bereits seit 2003 stattet Österreichs beliebtester Lebensmittelhändler alle neuen Filialen mit einer zentralen Marktsteuerung aus, die alle Stromverbraucher regelt. Darüber hinaus kommen stromsparende Geräte, eine Wärmerückgewinnung im Lüftungssystem und moderne Luft-Wärmepumpen zur Beheizung der Verkaufslokale vermehrt zum Einsatz - um nur einzelne Beispiele zu nennen. Als neueste Innovation kann in diesem Zusammenhang die so genannte Betonkernaktivierung genannt werden, welche mit einer Fußbodenheizung vergleichbar ist. Hierzu werden Kunststoffrohre in den Boden verlegt, in welche die Abwärme der Kühl- und Tiefkühlanlagen geleitet wird. Durch die große Bodenfläche der Filialen steht so ein riesiger Speicher zur Verfügung. In diesem kann bei Hochbetrieb ein großer Teil der Abwärme auf einmal gespeichert und später genutzt werden. Der Fußboden wird also in einen riesigen Wärmepuffer umfunktioniert. Zusätzlich setzt Hofer nicht nur in Weißenbach, sondern seit knapp zwei Jahren bei all seinen Gebäuden auf nachhaltigen Grünstrom aus Österreich.

Über Projekt 2020

Unter „Projekt 2020” bündelt Hofer seit Frühjahr 2013 sämtliche Nachhaltigkeitsaktivitäten. Dazu gehören bestehende Umstellungs- und Optimierungsprozesse ebenso wie jährlich zwei Leuchtturmprojekte, die sich durch aktive Kundeneinbindung auszeichnen. Inhaltlich konzentrieren sich die neuen Projekte auf die fünf Schwerpunkte Gesundheit, Klimaschutz, Ressourcen, Vertrauen und Miteinander. Die Initiative „Projekt 2020” läuft mindestens bis zum Jahr 2020 und wird inhaltlich von einem Stakeholder-Beirat bestehend aus externen Experten aus dem Energie-, Gesundheits-, Umwelt- und Medienbereich begleitet. Weitere Informationen finden sich unter www.projekt2020.at.