Global Recycling Day - Mit der HOFER Verpackungsmission am Puls der Zeit

(Sattledt, 15. März 2019; HOFER) Der „Global Recycling Day“ am 18. März wurde im Jahr 2018 anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des „Bureau of International Recycling“ ins Leben gerufen. HOFER nimmt diesen Tag im Zuge seiner „Verpackungsmission“ - diese wurde im August 2018 im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ initiiert - als Anlass, um einmal mehr die Dringlichkeit der Vermeidung und Wiederverwertung von Verpackungsstoffen hervorzuheben.

Parallel zur wachsenden Bevölkerungszahl steigt auch der Verbrauch an natürlichen Rohstoffen und Ressourcen stetig, diese sind jedoch nur begrenzt verfügbar. Aus diesem Grund ist es für den Erhalt einer intakten Umwelt essenziell, wertvolle Ressourcen möglichst sparsam einzusetzen und innovative Lösungen zur Wiederverwertung zu finden. Der „Global Recycling Day“ soll dieses Themenfeld auf weltweiter Ebene in den Vordergrund rücken, um es so noch breiter im öffentlichen Bewusstsein zu verankern und der Politik sowie Wirtschaft entsprechende Denkanstöße und Handlungsimpulse zu geben.

Um der Rohstoffwiederverwertung mehr Bedeutung und Präsenz in der Gesellschaft zu verleihen, soll Recycling - neben den sechs natürlichen Ressourcen Wasser, Kohle, Öl, Gas, Luft und Mineralrohstoffe - als siebte Ressource etabliert werden. Dazu wurde im Vorjahr der erste „Global Recycling Day“ initiiert und ein Maßnahmenkatalog mit sieben Forderungen definiert, welche sich vor allem auf die Unterstützung sowie Entwicklung von Recycling im Handel, in der Produktion und in der Gesellschaft fokussieren.

HOFER Kosmetikartikel: Ausschluss von festem Mikroplastik seit 2015

Kosmetikprodukte verbindet man für gewöhnlich - abgesehen von der Verpackung - nicht mit Bergen an Plastikmüll, welche es zu recyceln gilt. Doch es bedarf auch keinen Unmengen an Plastik, um der Umwelt langfristig zu schaden. Auch winzigste Partikel, wie das vor allem in Seifen und Peelings enthaltene Mikroplastik, haben einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt. Sie verstärken zwar den gewünschten Reinigungseffekt der Produkte, sind aber im Abwassersystem aufgrund ihrer Feinheit schwer abbau- und filtrierbar. So gelangen sie in das Grundwasser und über diesen Weg auch in unsere Nahrungskette. Aus diesem Grund verzichtet HOFER bereits seit 2015 im gesamten Eigenmarken-Sortiment seiner Kosmetik- und Körperpflege- sowie Baby-Pflegeprodukte auf die Verwendung von festem Mikroplastik. Stattdessen kommen nur mehr Peelingkörper natürlicher Herkunft zum Einsatz, wie zum Beispiel aus fein gemahlenen Aprikosenkernen. Diese erzielen den gewohnten Reinigungseffekt, schonen aber die Umwelt. Zudem werden laufend Rezepturen überarbeitet, um Schritt für Schritt Inhaltsstoffe, welche der Umwelt Probleme bereiten können, zu entfernen.

„Die HOFER Verpackungsmission: Vermeiden. Wiederverwenden. Recyceln."

Verpackungen sind ein Thema, das Kontinuität und den Willen zur Veränderung voraussetzt, denn nur durch weitreichende, durchdachte Maßnahmen können langfristige Erfolge erzielt werden. HOFER hat dies erkannt und sich mit der „HOFER Verpackungsmission: Vermeiden. Wiederverwenden. Recyceln.“ ambitionierte Ziele gesetzt. Bis zum Jahr 2025 soll der Materialeinsatz der Eigenmarken-Verpackungen um insgesamt 30 Prozent reduziert werden. Besonderer Fokus liegt auf der Erweiterung des Angebots an unverpacktem Obst und Gemüse. Durch Natural Branding - eine Lasergravur, welche die notwendige Deklaration mittels Verpackungsfolie oder Sticker auf der Frucht ersetzt -, die Verwendung von Mehrwegkisten und die Umstellung auf alternative Verpackungen statt konventionellem Plastik werden pro Jahr über 100 Tonnen an konventionellem Kunststoff und knapp 4.800 Tonnen Karton eingespart.

Wo sich Verpackungen nicht vermeiden lassen, achtet HOFER künftig noch stärker auf deren Recyclingfähigkeit. Bis 2022 sollen 100 Prozent der Eigenmarken-Verpackungen recyclingfähig sein. Zum Beispiel besteht schon jetzt die Kunststoffflasche des ökologischen Geschirrspülmittels der Eigenmarke Tandil eco  aus 100% recyceltem Material. Auch alternative Verpackungsmaterialien kommen zum Einsatz, wie die biogenen Netze bei einigen Bio-Produkten wie Kartoffeln oder Zwiebeln. Das natürliche Ausgangsmaterial für diese Zellulosenetze ist Buchenholz, welches wenn möglich aus österreichischen Wäldern stammt. Zusätzlich wird Obst und Gemüse der Bio-Marken „Zurück zum Ursprung“ und „Natur aktiv“, wo immer möglich, in kompostierbarer Folie abgepackt. Mit diesen Maßnahmen fördert HOFER den wichtigen Ausbau der Kreislaufwirtschaft in Österreich und unterstützt darüber hinaus auch Studien und Forschungsprojekte, welche sich mit der Recyclingfähigkeit von Produktverpackungen beschäftigen. Als weiteres deutliches Zeichen werden Einwegplastikprodukte - wie Becher, Geschirr, Besteck sowie Wattestäbchen mit Plastikschaft - bis spätestens Ende 2019 aus dem Sortiment genommen und durch nachhaltigere Alternativen ersetzt.

Alle Fortschritte in Bezug auf die gesetzten Ziele und Maßnahmen im Rahmen der „HOFER Verpackungsmission: Vermeiden. Wiederverwenden. Recyceln.“ werden auf verpackungsmission.hofer.at transparent kommuniziert.

Über Projekt 2020

Unter „Projekt 2020“ bündelt HOFER seit 2013 sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung. Dazu gehören bestehende Umstellungs- und Optimierungsprozesse ebenso wie Leuchtturmprojekte, die sich durch aktive Kunden- und Mitarbeitereinbindung auszeichnen. Inhaltlich konzentrieren sich die Projekte auf die fünf Schwerpunkte Gesundheit, Klimaschutz, Ressourcen, Vertrauen und Miteinander. Großer Teilerfolg: Seit Jänner 2016 arbeitet HOFER zu 100 % CO2-neutral und wurde dafür beim weltweit bedeutendsten Umweltpreis, dem Energy Globe World Award, mit dem 1. Platz in der Kategorie „Luft“ ausgezeichnet. Die Initiative „Projekt 2020“ wird inhaltlich von einem Stakeholder-Beirat bestehend aus externen Experten aus dem Energie-, Gesundheits-, Umwelt- und Medienbereich begleitet. Weitere Informationen finden sich unter projekt2020.at.