Projekt 2020: Halbzeitbilanz im Zeichen der Nachhaltigkeit

(Sattledt, 11. Juli 2016; Hofer) Bienenschutz, Grünstrom, gesündere Ernährung, Lebensmittelrettung, Flurreinigungsaktionen, Leseförderung, CO2-Neutralität: Vieles ist passiert im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“, die Hofer Anfang 2013 ins Leben gerufen hat. Dementsprechend positiv fällt die Halbzeitbilanz nach nunmehr dreieinhalb Jahren aus.

Als einer der führenden Lebensmittelhändler Österreichs nimmt Hofer seine Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft sehr ernst. Um alle Aktivitäten im Sinne einer nachhaltigen Unternehmenspolitik optimal bündeln zu können, startete Hofer die Initiative „Projekt 2020“. Mit gezielten Aktionen werden dabei Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter in alle Prozesse gleichermaßen mit eingebunden.

Einen sehr wichtigen Schritt setzte Hofer erst kürzlich. Seit Jänner 2016 arbeitet der Lebensmittelhändler als erster Händler in Österreich zu 100 % CO2-neutral. Möglich machen dies zahlreiche Energieeffizienz- und Klimaschutzmaßnahmen, mit denen der Ausstoß von Treibhausgasen in den letzten Jahren so weit wie möglich gesenkt werden konnte. Die verbleibenden 30.000 Tonnen CO2 neutralisiert Hofer nun durch die zusätzliche Unterstützung von insgesamt acht Klimaschutzprojekten. Bestrebungen, die honoriert werden: Hofer wurde erst kürzlich mit dem Energy Globe Award Österreich 2016 in der Kategorie Luft ausgezeichnet.

Umweltschutz in eindrucksvollen Zahlen

Doch damit nicht genug, was einige Kennzahlen klar belegen: So umkreisen bereits 400.000 fleißige Honigbienen, liebevoll „Hobees“ genannt, das Hofer-eigene Bienenhaus bei der Unternehmenszentrale im oberösterreichischen Sattledt. Alle Hofer-Filialen werden nicht nur zu 100 % mit Grünstrom aus Österreich betrieben, sondern auch ausschließlich mit ökologischen Putzmitteln mit dem Umweltzeichen für zertifizierte Nachhaltigkeit gereinigt. Und 150.000 Euro flossen ganz im Sinne der Gesundheit in die sogenannte EDDY-Studie zur Vorbeugung von Übergewicht bei Kindern.

Apropos Kinder: Rund 13.000 Schüler haben sich im Rahmen des Schulwettbewerbs „Mir schmeckt’s restlos.“ mit dem Thema Lebensmittelverschwendung auseinandergesetzt - ein Thema, das bei Hofer schwerpunktmäßig auf der Agenda steht. Deshalb geben schon mehr als 90 % der Filialen überschüssige Lebensmittel an karitative Organisationen ab.

Ein Blick hinter die Kulissen

Über 100 von Hofer-Mitarbeitern organisierte Flurreinigungsaktionen, zertifiziertes Palmöl in allen verkauften Lebensmitteln, Riesengarnelen aus Indien in Bio-Qualität, Leseförderung für Kinder und Jugendliche, jährlich 400 Produkte der Marke „Zurück zum Ursprung“ aus biologischer österreichischer Herkunft sowie Photovoltaik-Anlagen auf Lagerdächern und E-Ladestationen bei Filialen: Die Liste an nachhaltigen Maßnahmen ist in den letzten dreieinhalb Jahren permanent länger geworden. Vorzeigeprojekte stellen dabei zwei Filialen in Niederösterreich dar, und zwar in Bergland und Amstetten. Beide kommen während dem laufenden Betrieb gänzlich ohne CO2-Emissionen aus. All diese Ambitionen machen deutlich, dass Nachhaltigkeit unter „Projekt 2020“ integraler Bestandteil der Hofer Unternehmenspolitik ist.

Das bestätigt auch ein Blick hinter die Kulissen: Hier arbeitet die unternehmensinterne „Corporate Responsibility“-Abteilung gemeinsam mit dem Einkauf seit Jahren an Optimierungen unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit. Dabei geht es um Themen wie Regionalität, Gentechnikfreiheit, Fisch mit Zukunft, verantwortungsvolle Kakaoproduktion oder Energieeffizienz. Und gleichzeitig um die Kernphilosophie von Hofer, nämlich beste Qualität zum günstigsten Preis.

Große Schritte gemeinsam gehen

„Nur gemeinsam lassen sich wirklich große Schritte in die richtige Richtung erzielen. Daher binden wir unsere Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner auch aktiv in unsere Nachhaltigkeitsinitiativen mit ein. Genau das macht Projekt 2020 so einzigartig“, sagt Hofer-Generaldirektor Günther Helm. Diesen kooperativen und langfristigen Ansatz schätzt auch der Stakeholder-Beirat von Projekt 2020, der mit Experten aus dem Energie-, Gesundheits-, Umwelt- und Medienbereich hochkarätig besetzt ist. Mitglieder sind der Ernährungsmediziner Kurt Widhalm, die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, die TV-Ikone Vera Russwurm und der Umweltexperte Thomas Alge.

Die Schwerpunkte für die Zukunft sind klar definiert: Gesundheit, Klimaschutz, Ressourcen, Vertrauen und Miteinander. In all diesen Feldern gibt es mehr als genug zu tun, um die Welt ein Stück weit besser zu machen. „Noch sind wir nicht überall zu 100 % perfekt und die Herausforderungen sind hoch. Aber die Richtung steht fest“, so Helm.

Über Projekt 2020

Unter „Projekt 2020“ bündelt Hofer seit Frühjahr 2013 sämtliche Nachhaltigkeitsaktivitäten. Dazu gehören bestehende Umstellungs- und Optimierungsprozesse ebenso wie Leuchtturmprojekte, die sich durch aktive Kundeneinbindung auszeichnen. Inhaltlich konzentrieren sich die neuen Projekte auf die fünf Schwerpunkte Gesundheit, Klimaschutz, Ressourcen, Vertrauen und Miteinander. Großer Teilerfolg: Seit Jänner 2016 arbeitet Hofer zu 100 % CO2-neutral und wurde dadurch mit dem 1. Platz beim Energy Globe Award Österreich in der Kategorie „Luft“ ausgezeichnet. Die Initiative „Projekt 2020“ läuft mindestens bis zum Jahr 2020 und wird inhaltlich von einem Stakeholder-Beirat bestehend aus externen Experten aus dem Energie-, Gesundheits-, Umwelt- und Medienbereich begleitet. Weitere Informationen finden sich unter www.projekt2020.at.