Hofer spendet Textilien an die Caritas

(Sattledt, 20. September 2016; Hofer) Für die einen ist Kleidung selbstverständlich, für die anderen ein Luxusgut: Grund genug für Hofer, Textilien und Schuhe an die Caritas Österreich zu spenden. Mit der vorbildlichen Aktion im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ weitet der Lebensmittelhändler die seit 2013 in Oberösterreich bestehende Partnerschaft auf alle Bundesländer aus.

Als einer der führenden Lebensmittelhändler in Österreich nimmt Hofer seine Verantwortung gegenüber Konsumenten, Partnern und Mitarbeitern, aber auch gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft sehr ernst. Seit Jahresbeginn übergibt der Diskonter im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ Textilien und Schuhe, die in den Filialen in ganz Österreich nicht mehr verkauft werden können, an die Caritas Österreich. Mit der österreichweiten Aktion leistet Hofer einen Beitrag dazu, bestehenden Ressourcen einen neuen Sinn zu geben.

Was mit den Kleiderspenden passiert!

In regelmäßigen Abständen holt die Caritas Kleidung, Schuhe, Bettwäsche und Accessoires von allen Hofer-Filialen in Österreich ab. Die Textilien werden anschließend im Rahmen von Beschäftigungsprojekten in sozialökonomischen Betrieben der Caritas, die u. a. langezeitarbeitslosen Menschen helfen, wieder am regulären Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, sortiert. Je nach Zustand werden die Textilspenden dann in den Second Hand Läden der Caritas, den „Carlas“, zu besonders günstigen Preisen weiterverkauft. Die Bedeutung dieser Läden unterstreicht auch Caritas Generalsekretär Bernd Wachter: „Jeder Kauf in einem Caritas-Laden unterstützt uns dabei, Menschen unter die Arme greifen zu können. In unseren Carlas wird das, was einfach zu schade ist, weggeworfen zu werden, zu günstigen Preisen an Menschen mit kleiner Brieftasche weiterverkauft.“ Über die Carlas wird aber auch kostenlose Kleidung zur Verfügung gestellt. Diese Textilien kommen Menschen in Notlagen im In- und Ausland, wie z. B. Flüchtlingen oder Menschen in Katastrophengebieten, zugute. Selbst beschädigte Ware findet im Zuge dieses Projekts einen nachhaltigen Verwendungszweck: Nicht mehr tragbare Textilien werden an den Großhandel für das Textilrecycling abgegeben und zu Putzlappen, Dämmstoff für Autos etc. verarbeitet. Der durch den Verkauf erzielte Erlös fließt wiederum in soziale Projekte der Caritas.

Der bundesweiten Kooperation geht die seit dem Jahr 2013 bestehende Partnerschaft zwischen der Caritas Diözese Linz und 18 Hofer-Filialen in Oberösterreich voraus. Dass Hofer dieses Sozialprojekt nun auf ganz Österreich ausweitet, zeigt für Bernd Wachter vor allem eines: „Unternehmen wie Hofer, die mit gutem Beispiel voran gehen und Menschen in Not unterstützen, sind unerlässliche Partner der Caritas. Die großzügige Unterstützung mit Textilien und Schuhen sind ein wichtiges Symbol für gelebte Solidarität in Österreich und kommt unmittelbar jenen zugute, die dringend auf Hilfe angewiesen sind. Herzlichen Dank für diese Unterstützung!"

Über Projekt 2020

Unter „Projekt 2020“ bündelt Hofer seit Frühjahr 2013 sämtliche Nachhaltigkeitsaktivitäten. Dazu gehören bestehende Umstellungs- und Optimierungsprozesse ebenso wie Leuchtturmprojekte, die sich durch aktive Kundeneinbindung auszeichnen. Inhaltlich konzentrieren sich die neuen Projekte auf die fünf Schwerpunkte Gesundheit, Klimaschutz, Ressourcen, Vertrauen und Miteinander. Großer Teilerfolg: Seit Jänner 2016 arbeitet Hofer zu 100 % CO2-neutral und wurde dadurch mit dem 1. Platz beim Energy Globe Award Österreich in der Kategorie „Luft“ ausgezeichnet. Die Initiative „Projekt 2020“ läuft mindestens bis zum Jahr 2020 und wird inhaltlich von einem Stakeholder-Beirat bestehend aus externen Experten aus dem Energie-, Gesundheits-, Umwelt- und Medienbereich begleitet. Weitere Informationen finden sich unter www.projekt2020.at.

Kooperationspartner Caritas

Die Caritas ist eine der größten sozialen Hilfsorganisationen in Österreich. Der Kernauftrag der Caritas ist es, Not zu sehen und zu handeln. Und für jene Menschen einzutreten, die keine Stimme haben. Das bedeutet, menschliches Leben von Anfang bis Ende zu achten und zu schützen und Menschen in Notlagen zu helfen, ungeachtet ihrer Herkunft, ihrer Religion oder ihres Geschlechts.