Hofer unterstützt WWF-Projekte mit 100.000 Euro aus Verkaufserlös von Mehrwegtaschen

(Sattledt, 21. Februar 2017; Hofer) Einweg-Plastiksackerl sind bei Hofer in Kürze Geschichte. Stattdessen können Kunden auf ein besonders attraktives Angebot an umweltfreundlichen Mehrwegtaschen zurückgreifen. Insgesamt 100.000 Euro aus dem Verkaufserlös der Kultur-Tragetasche fließen in eine Kooperation mit dem WWF. Das Ziel: die March-Thaya-Auen zu schützen und innovative Kunststoffalternativen zu finden.  

Schon vergangenes Jahr hat Hofer mit der Ankündigung, auf Einweg-Kunststofftragetaschen komplett zu verzichten, ein deutliches Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit gesetzt. In den nächsten Tagen werden in den Hofer-Filialen die letzten Plastiksackerl abverkauft. Als nachhaltige Alternative erweiterte der Lebensmittelhändler seine Mehrweg-Tragetaschen-Flotte zuletzt um eine Kultur-Tragetasche aus recycelten PET-Flaschen mit unterschiedlichen Motiven namhafter österreichischer Künstler - aktuell von Christian Ludwig Attersee. Aus dem Verkauf dieser „Künstlertasche“ fließen 2017 insgesamt 100.000 Euro in eine Kooperation mit dem WWF, die unter anderem den Schutz der March-Thaya-Auen vorsieht, einer Auenlandschaft, die über 500 gefährdete Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Vor allem das Plastiksackerl findet sich leider immer wieder in Meeren und heimischen Gewässern. Jeder Umstieg auf das Mehrwegangebot ist somit ein wichtiger Schritt in eine nachhaltigere Zukunft. 

Der WWF lobt Hofer für seinen Kurs in Richtung Kunststoffreduktion: „Mit dem breiten Angebot an Mehrwegtragetaschen zeigt Hofer, dass es dem Unternehmen wichtig ist, sich beim Thema Ressourcenschonung kontinuierlich weiter zu entwickeln und einen wertvollen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt zu leisten“, sagt WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides. 

Ein Teil des Erlöses wird auch in die gemeinsame Suche nach innovativen Kunststoffalternativen investiert. In diesem Bereich setzt Hofer bereits laufend Optimierungsmöglichkeiten im eigenen Einflussbereich um: als erster Lebensmittelhändler in Österreich stellt das Unternehmen beispielsweise die Tiefkühl-Tragetasche auf Recyclingmaterial um. Auch Hofers Permanenttragetaschen bestehen zu über 90 Prozent aus nachwachsenden, sogenannten biobasierten Rohstoffen. Um das Mehrwegangebot noch nachhaltiger zu gestalten, hat Hofer eine Ökobilanz seines Tragetaschensortiments in Auftrag gegeben. Ein Ergebnis der Studie ist, dass die Nutzung von Mehrwegtragetaschen ökobilanzielle Vorteile bringt. Die Kultur-Tragetasche verursacht nach nur zehnmaliger Verwendung geringere Treibhausgase als  die einmalige Verwendung der Plastik-Einwegtragetasche. Dass das Tragetaschen-Sortiment bei Hofer besonders nachhaltig ist, bestätigte zuletzt auch der Testsieg beim Greenpeace-Marktcheck.

Über Projekt 2020

Unter „Projekt 2020“ bündelt Hofer seit Frühjahr 2013 sämtliche Nachhaltigkeitsaktivitäten. Dazu gehören bestehende Umstellungs- und Optimierungsprozesse ebenso wie Leuchtturmprojekte, die sich durch aktive Kundeneinbindung auszeichnen. Inhaltlich konzentrieren sich die neuen Projekte auf die fünf Schwerpunkte Gesundheit, Klimaschutz, Ressourcen, Vertrauen und Miteinander. Großer Teilerfolg: Seit Jänner 2016 arbeitet Hofer zu 100 % CO2-neutral und wurde dafür beim weltweit bedeutendsten Umweltpreis, dem Energy Globe World Award, mit dem 1. Platz in der Kategorie „Luft“ ausgezeichnet. Die Initiative „Projekt 2020“ läuft mindestens bis zum Jahr 2020 und wird inhaltlich von einem Stakeholder-Beirat bestehend aus externen Experten aus dem Energie-, Gesundheits-, Umwelt- und Medienbereich begleitet. Weitere Informationen finden sich unter www.projekt2020.at.