Hofbörse, Tierwohl-Initiative, Bio-Offensive: HOFER unterstützt die heimische Landwirtschaft mit vielfältigen Projekten

(Sattledt, 11. Mai 2018; HOFER) Am 1. Juni ist Weltbauerntag. Um den Wert der Nahrungsmittelerzeugung zu zeigen, hat HOFER mit dem Leuchtturmprojekt „Genuss aus eigener Hand - Gemeinsam für Lebensmittel mit Kultur“ im Rahmen der Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ die österreichische Landwirtschaft und ihre Erzeuger in den Mittelpunkt gerückt. Dabei wurde u. a. eine Hofbörse realisiert, die Landwirte ohne Nachfolge mit Jungbauern zusammenbringt. Auch der Erfolg der HOFER-Eigenmarken FairHOF und „Zurück zum Ursprung“ spricht für sich: das Angebot der regionalen Produkte wird dank engagierter Landwirte und verantwortungsbewusster Kunden laufend erweitert. 

Obst und Gemüse aus dem Marchfeld, Milch aus den Kitzbüheler Alpen, Getreide aus dem Machland und Fleisch aus verantwortungsvoller regionaler Haltung: Österreichs Landwirtschaft gehört zu den besten der Welt und sorgt für den Erhalt der Natur mit ihrer reichen Arten- und Sortenvielfalt. Rund 90 Prozent des HOFER-Einkaufsvolumens bei Milchprodukten wie Trinkmilch, Schlagobers, Naturjoghurt, Sauerrahm, Topfen und Butter entstammt heimischer Landwirtschaft. Das gilt auch für 90 Prozent des Frischfleischsortiments, 80 Prozent des Brot- und Gebäck-Angebots sowie in der jeweiligen Saison nahezu sämtliches national verfügbares Obst und Gemüse. Produkte der Bio-Linie „Zurück zum Ursprung“ stammen zu 100 Prozent aus Österreich. „HOFER unterstützt mit dem breiten Angebot an regionalen Produkten die österreichische Landwirtschaft maßgeblich. Denn es ist genauso entscheidend, welche Produkte einer der größten Lebensmittelhändler des Landes in die Regale bringt, wie zu welchen Lebensmitteln die Konsumenten greifen“, ist der Obmann von „Land schafft Leben“ Hannes Royer überzeugt. Der unabhängige Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, aufzuzeigen, wie österreichische Lebensmittel produziert werden.  

Vorreiter bei nachhaltigem Bio-Angebot in Österreich

HOFER möchte als einer der größten Lebensmittelhändler den Bauern auch in Zukunft ein verlässlicher Partner sein und damit seinen Kunden ein vielfältiges, regionales und nachhaltiges Sortiment bieten. Besonders die Eigenmarke „Zurück zum Ursprung“ schafft seit zwölf Jahren einen echten Mehrwert für Bauern, Umwelt und Tiere, sichert faire Bezahlung und damit eine Zukunftsperspektive für viele Regionen. HOFER-Kunden können dank des Know-How der Ursprungs-Bauern aus jährlich über 400 nachhaltigen Bio-Lebensmitteln wie Milch und Milchprodukten, Eier, Fleisch und Brot, Obst und Gemüse über Getreide- und Teigwaren, Snacks, Cerealien bis hin zu Getränken sowie Spezialöle, Essig und Hülsenfrüchte  wählen. Und das Angebot wird kontinuierlich ausgebaut. Diesen Weg kann HOFER dank der hohen Akzeptanz für nachhaltige Bio-Produkte verstärkt fortsetzen und die lokale Landwirtschaft mit ihren Frischeprodukten und deren umweltgerechter Herstellung unterstützen. Diese Entwicklung freut auch Andrea Johanides, Geschäftsführerin des WWF Österreich: „Bio-Produkte schonen die Ressourcen und schützen die Umwelt. HOFER unterstützt den WWF beim Natur- und Umweltschutz und wir freuen uns, dass das Angebot an Bio-Produkten wächst.“

Mit seinen acht Grundwerten und den strengen Prüf Nach!-Kriterien für Landwirtschaft und Produktion berücksichtigt „Zurück zum Ursprung“ schon immer alle Dimensionen der Nachhaltigkeit - von Umweltschutz über Tierwohl bis hin zu Transparenz und Fairness für Bauern und Konsumenten. Mit der neuen wissenschaftlichen Berechnung „Kreislauf des Lebens“ ist die ganzheitlich nachhaltige Wirtschaftsweise der Ursprungs-Bauern erstmals umfassend darstell- und nachvollziehbar. 

Tierwohlprojekt FairHOF: Wachsende Produktanzahl und positives Kundenfeedback

Zufriedene Bauern, zufriedene Tiere, zufriedene Konsumenten: Seit Jänner 2017 nimmt die Tierwohl-Initiative „FairHOF“, die HOFER im Rahmen von „Projekt 2020“ gemeinsam mit dem Fleischwarenhersteller Hütthaler gestartet hat, im Lebensmittelhandel eine Vorzeigeposition ein. Im Zusammenspiel mit engagierten Bauern und verantwortungsbewussten Kunden konnte das Schweinemastprojekt das Ziel verwirklichen, die Produktionsbedingungen sowohl für die Tiere als auch für die Bauern zu verbessern und die regionale Landwirtschaft zu fördern. Neben der Gentechnik-freien Fütterung haben die Tiere während der Mast doppelt so viel Platz als gesetzlich vorgeschrieben, verpflichtende Stroh-Einstreu im Stall, Zugang zu natürlichen Beschäftigungsmaterialien, Auslauf an der frischen Luft sowie Transportwege zum Schlachthof von max. 50 km. Darüber hinaus werden die beteiligten Landwirte durch Veterinärmediziner intensiv geschult und begleitet. Da das FairHOF-Angebot von den HOFER-Kunden so positiv aufgenommen wurde, konnte die Produktpalette mittlerweile auf 35 Artikel erweitert werden - Tendenz steigend.

Hof sucht Bauer: HOFER hilft bei der außerfamiliären Hofübergabe

Hinter vielen Bauernhöfen in Österreich stehen Familien mit langer Tradition. Die Nachfolge ist allerdings nur bei rund der Hälfte dieser Betriebe gesichert. Im Rahmen der „Projekt 2020“-Initiative zum Thema Landwirtschaft ermöglicht HOFER mit der Plattform HOFsuchtBAUER.at eine innovative Möglichkeit, um Landwirte ohne Nachfolge mit interessierten Jungbauern zusammen zu bringen. Unter HofsuchtBauer.at finden nicht nur potenzielle Hofnachfolger mit Betrieben ohne Nachfolge zusammen, es gibt außerdem auch wertvolle Infos zur außerfamiliären Hofübergabe.

HOFER schwärmt für Bienen und blühende Kürbisfelder

Unter dem Motto „Wir schwärmen für Bienen“ ist seit dem Start des ersten Leuchtturmprojekts zum Bienenschutz im April 2013 viel passiert. Ein wichtiger Meilenstein war die Verbannung von bienentoxischen Wirkstoffen, zu welchen auch die derzeit diskutierten Neonikotinoide, genauer gesagt Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam, zählen. Neben den drei genannten Stoffen hat HOFER bereits 2016 in enger Zusammenarbeit mit österreichischen Obst-, Gemüse- und Schnittblumen-Lieferanten den Verzicht auf fünf weitere bienentoxische Stoffe umgesetzt.

Um den Bienen und anderen Bestäuberinsekten einen naturnahen Lebensraum zu bieten, wurden in diesem Frühjahr entlang der 600 Hektar großen Kürbisanbauflächen für unser „Iss echt steirisch“-Kürbiskernöls von Estyria pollen- und nektarreiche Blühstreifen für Honig- und Wildbienen und andere bestäubende Insekten angelegt. Die Blühstreifen locken die Bienen auch auf die Kürbisblüten und das wirkt sich positiv auf den Kürbiskernertrag aus. 

Über Projekt 2020

Unter „Projekt 2020“ bündelt HOFER seit 2013 sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung. Dazu gehören bestehende Umstellungs- und Optimierungsprozesse ebenso wie Leuchtturmprojekte, die sich durch aktive Kunden- und Mitarbeitereinbindung auszeichnen. Inhaltlich konzentrieren sich die Projekte auf die fünf Schwerpunkte Gesundheit, Klimaschutz, Ressourcen, Vertrauen und Miteinander. Großer Teilerfolg: Seit Jänner 2016 arbeitet HOFER zu 100 % CO2-neutral und wurde dafür beim weltweit bedeutendsten Umweltpreis, dem Energy Globe World Award, mit dem 1. Platz in der Kategorie „Luft“ ausgezeichnet. Die Initiative „Projekt 2020“ wird inhaltlich von einem Stakeholder-Beirat bestehend aus externen Experten aus dem Energie-, Gesundheits-, Umwelt- und Medienbereich begleitet. Weitere Informationen finden sich unter www.projekt2020.at.