Nachhaltige Unternehmensführung: Unternehmensgruppe ALDI SÜD veröffentlicht ersten UNGC-Fortschrittsbericht

(Sattledt, 22. Juli 2019; HOFER) 2017 ist HOFER mit der Unternehmensgruppe ALDI SÜD als erster Diskonter dem United Nations Global Compact (UNGC) beigetreten. Die weltweit größte Initiative für nachhaltige und verantwortungsvolle Unternehmensführung wird von den Vereinten Nationen getragen. Am 18. Juli wurde nun der erste Fortschrittsbericht veröffentlicht.

Der UNGC-Fortschrittsbericht der Unternehmensgruppe ALDI SÜD ist Teil der transparenten und offenen Kommunikation zu Nachhaltigkeitsthemen. 2018 wurden viele Projekte und Initiativen erfolgreich umgesetzt, wie beispielsweise das ALDI Factory Avancement (AFA) Project, das das Ziel verfolgt die Arbeitsbeziehungen zwischen Arbeitern und Managern in Textilproduktionen in Bangladesh zu verbessern. Durch Trainings zu Themen wie effektive Kommunikation, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, Arbeitszeit und Vergütung sowie Produktivität profitieren bereits 85.000 Arbeiter und Manager von positiven Veränderungen in ihrem täglichen Arbeitsalltag. Ein weiteres Beispiel aus dem Fortschrittsbericht ist der Ausbau des FAIRTRADE-Angebots. Seit 2016 hat sich die Anzahl der fair gehandelten Produkte bereits verdreifacht. Positives hat die Unternehmensgruppe ALDI SÜD auch im Kampf gegen den Plastikmüll zu berichten. Mit der gemeinsamen Initiative „Verpackungsmission“ setzen sich ALDI SÜD, ALDI Nord und HOFER für die Vermeidung und Reduktion von Verpackungsmüll ein. HOFER hat sich im Zuge der „HOFER Verpackungsmission“ ambitionierte Ziele gesetzt: Insgesamt soll bis Ende 2025 der Materialeinsatz der Exklusivmarken-Verpackungen um 30 % reduziert werden. Bis Ende 2022 sollen zudem 100 % der Exklusivmarken-Verpackungen recyclingfähig sein. Als weiteres deutliches Zeichen werden Plastikwattestäbchen sowie Einwegplastikprodukte - wie Becher, Geschirr und Besteck - bis spätestens Ende 2019 aus dem Sortiment genommen und das Angebot an unverpacktem Obst und Gemüse wird entscheidend ausgebaut. Sämtliche Fortschritte werden unter verpackungsmission.hofer.at transparent kommuniziert.

Außerdem überarbeitet die Unternehmensgruppe ALDI SÜD aktuell ihre internationale Nachhaltigkeitsstrategie. Dabei stehen kritische Themen wie der Klimawandel, Plastik- und Verpackungsreduktion, der Schutz von Menschenrechten und die effiziente Nutzung von Ressourcen im Fokus.

Bekenntnis zu ganzheitlicher unternehmerischer Verantwortung

Der UNGC ist eine freiwillige Initiative für Unternehmen aller Branchen und Größen, die sich zu einer verantwortungsvollen Geschäftstätigkeit und ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bekennen. Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD, zu der die HOFER KG gehört, hat sich mit ihrem Beitritt zum UNGC mehr als 12.000 Unternehmen und Organisationen aus 170 Ländern angeschlossen. Alle Mitglieder verpflichten sich dazu, zehn universelle Nachhaltigkeits-Prinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeit, Umwelt und Anti-Korruption in ihre Unternehmensstrategie zu integrieren und im täglichen wirtschaftlichen Handeln umzusetzen. In diesem Sinne setzt sich HOFER mit zahlreichen Maßnahmen und Projekten dafür ein, einen Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Tierwohls zu leisten und gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Geschäftspartnern und Produzenten sowie gegenüber der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.

 

Über Projekt 2020

Unter „Projekt 2020“ bündelt HOFER seit 2013 sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung. Dazu gehören bestehende Umstellungs- und Optimierungsprozesse ebenso wie Leuchtturmprojekte, die sich durch aktive Kunden- und Mitarbeitereinbindung auszeichnen. Inhaltlich konzentrieren sich die Projekte auf die fünf Schwerpunkte Gesundheit, Klimaschutz, Ressourcen, Vertrauen und Miteinander. Großer Teilerfolg: Seit Jänner 2016 arbeitet HOFER zu 100 % CO2-neutral und wurde dafür beim weltweit bedeutendsten Umweltpreis, dem Energy Globe World Award, mit dem 1. Platz in der Kategorie „Luft“ ausgezeichnet. Die Initiative „Projekt 2020“ wird inhaltlich von einem Stakeholder-Beirat bestehend aus externen Experten aus dem Energie-, Gesundheits-, Umwelt- und Medienbereich begleitet. Weitere Informationen finden sich unter projekt2020.at.