Zweite Chance für Lebensmittel: Seit 2017 spenden 100 % der Hofer-Filialen überschüssige Produkte

(Sattledt, 12. Mai 2017; Hofer) Hofer arbeitet bereits seit vielen Jahren daran, übrig gebliebene Lebensmittel einem neuen Verwendungszweck zuzuführen. Waren es 2013 nur 15 Prozent aller Hofer-Märkte, die überschüssige Produkte an karitative Einrichtungen abgegeben haben, so pflegen heute alle knapp 480 Filial-Standorte entsprechende Kooperationen. Dies kommt nicht nur der Umwelt, sondern insbesondere bedürftigen Menschen zugute. Zusätzlich gibt Hofer weitere Lebensmittel, die von Sozialmärkten und Tafeln nicht verwendet werden können, zum Teil an Landwirte oder Biogasanlagen ab.

„Mir schmeckt’s restlos“ ließ Hofer im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ vor rund zweieinhalb Jahren verlautbaren. Zu diesem Zeitpunkt erhob der Lebensmittelhändler die Mengen an überschüssigen Produkten in allen Filialen sowie innerhalb der Logistik und definierte ein klares Ziel: der Verschwendung von Lebensmitteln noch stärker den Kampf anzusagen.

Seither achtet Hofer nicht nur streng darauf, dass die Warenbestellung noch punktgenauer erfolgt bzw. Lebensmittel vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums den Weg zu den Kunden finden - der Lebensmittelhändler baut auch seine Kooperationen zu sozialen Organisationen und Landwirten immer weiter aus. Heißt konkret, dass überschüssige Produkte, die nicht mehr in den Verkauf kommen, einem anderen Zweck zugeführt werden. Ein Beispiel: Hofer bietet täglich frisches Brot und Gebäck an, die Backwaren vom Vortag werden vergünstigt verkauft. Bleibt auch am zweiten Tag etwas übrig, wird das Brot abgegeben.

Mehr als 100 Einrichtungen profitieren

Im Jahr 2013 wurde dieser Prozess in rund 15 % aller Hofer-Filialen so praktiziert und die übrig gebliebenen Waren gespendet, heute sind es 100 %. Hofer pflegt dabei intensive Kooperationen mit insgesamt mehr als 100 karitativen Einrichtungen in ganz Österreich, darunter die Caritas, der Samariterbund und die Team Österreich-Tafeln vom Roten Kreuz. Und so finden sich einige Hofer-Produkte in Sozialmärkten wieder, in denen sie zu einem geringeren Preis für Menschen an der Armutsgrenze verkauft werden. Gespendet werden Lebensmittel aus dem Trocken-Sortiment, Obst und Gemüse sowie Brot und Gebäck.

Über Projekt 2020

Unter „Projekt 2020“ bündelt Hofer seit Frühjahr 2013 sämtliche Nachhaltigkeitsaktivitäten. Dazu gehören bestehende Umstellungs- und Optimierungsprozesse ebenso wie Leuchtturmprojekte, die sich durch aktive Kundeneinbindung auszeichnen. Inhaltlich konzentrieren sich die neuen Projekte auf die fünf Schwerpunkte Gesundheit, Klimaschutz, Ressourcen, Vertrauen und Miteinander. Großer Teilerfolg: Seit Jänner 2016 arbeitet Hofer zu 100 % CO2-neutral und wurde dafür beim weltweit bedeutendsten Umweltpreis, dem Energy Globe World Award, mit dem 1. Platz in der Kategorie „Luft“ ausgezeichnet. Die Initiative „Projekt 2020“ läuft mindestens bis zum Jahr 2020 und wird inhaltlich von einem Stakeholder-Beirat bestehend aus externen Experten aus dem Energie-, Gesundheits-, Umwelt- und Medienbereich begleitet. Weitere Informationen finden sich unter www.projekt2020.at.