Obst und Gemüse nährstoffschonend lagern | HOFER

Nährstoffschonende Lagerung von Obst und Gemüse – was könnt ihr beachten?

Viel frisches Obst und Gemüse ist definitiv einer der wichtigsten Bestandteile einer ausgewogenen Ernährung. Der wichtigste Grund dafür ist, dass wir dadurch einen sehr großen Teil unseres Vitamin- und Mineralstoffbedarfs decken können. Außerdem liefern Obst und Gemüse auch noch wichtige sekundäre Pflanzenstoffe sowie Ballaststoffe. (1, 2)

All diese Stoffe brauchen wir, damit unser Körper einwandfrei funktionieren kann und bestimmte Prozesse in Gang gesetzt werden. Leider sind Mineralstoffe und vor allem Vitamine sehr empfindlich und der Gehalt in frischem Obst und Gemüse kann sehr schnell minimiert werden. Der höchste Nährstoffgehalt wäre natürlich enthalten, wenn man den Apfel direkt vom Baum oder den Paprika gleich noch im Garten essen würde. (1, 2, 4)

Das funktioniert natürlich in der Praxis nur sehr selten. Dennoch wird bei HOFER darauf geachtet, dass das Obst und Gemüse möglichst schnell in den Filialen ist, um einen unnötigen Nährstoffverlust zu vermeiden. Österreichisches Obst und Gemüse ist meist sogar in unter 24 Stunden in den Filialen!

Und auch bei euch zuhause gibt es bei der Lagerung von Obst und Gemüse sehr viele Faktoren, die ihr beachten könnt, um den Nährstoffverlust möglichst gering zu halten. Außerdem könnt ihr mit der richtigen Lagerung die Haltbarkeit eurer Lebensmittel verbessern. Genau aus diesem Grund habe ich euch heute ein paar Tipps mitgebracht, die ihr zuhause ganz leicht umsetzen könnt.

 

 

 

 

 

 

Aber wie gesagt, nicht alle Sorten vertragen die Kälte gut, deshalb habe ich euch eine kleine Übersicht zusammengestellt, was in den Kühlschrank darf und was nicht:

Im Kühlschrank gut aufgehoben

Besser nicht kühlen

Beeren 

Bananen 

Äpfel 

Ananas 

Zwetschken 

Melonen 

Kirschen 

Kiwi 

Marillen 

Orangen 

Trauben 

Mandarinen 

Brokkoli 

Auberginen 

Karfiol 

Tomaten 

Bohnen 

Kartoffeln 

Frühlingszwiebel 

Kürbis (wenn nicht angeschnitten) 

Pilze 

 

Kraut 

 

Radieschen (am besten ohne Grün lagern) 

 

Sellerie 

 

Spargel 

 

Karotten 

 

 

 

 

 

Folgende Obst- und Gemüsesorten reifen noch nach und sollten daher lieber getrennt von anderen Sorten gelagert werden:

  • Äpfel 
  • Bananen
  • Marillen
  • Birnen
  • Nektarinen
  • Pfirsiche
  • Zwetschken
  • Heidelbeeren
  • Tomaten

 

 

 

 

Ähnliches gilt auch für Gemüse, das ihr als Beilage zubereiten wollt. Auch hier zahlt es sich aus die Hitzebelastung möglichst gering zu halten. Am allerbesten funktioniert das mit einem Dampfgarer. Bei dieser Methode werden die Vitamine und Mineralstoffe wirklich optimal geschont und das Gemüse bleibt schön knackig. Ihr könnt das Gemüse aber natürlich auch klassisch in kochendem Wasser garen.

Hierbei ist es wichtig, die Kochdauer möglichst kurz zu halten (schmeckt dann natürlich auch weitaus besser als verkochtes Gemüse) und das Gemüse nur so klein wie unbedingt nötig zu schneiden. Wenn ihr vor der Zubereitung bereits sehr kleine Stückchen geschnitten habt, können über die Schnittstellen Vitamine und auch Mineralstoffe verloren gehen. Die Vitamine werden meist durch die Hitze zerstört, die Mineralstoffe bleiben zwar erhalten, werden dann aber meist mit dem Kochwasser weggeschüttet.

Wenn ihr Gerichte schon im Voraus zubereiten wollt, dann solltet ihr unbedingt darauf achten, dass sie möglichst schnell abkühlen. Wenn ihr dann später esst, ist es auch wieder günstig, die Speisen nur ganz kurz zu erhitzen bis sie die richtige Temperatur zum Essen haben.

Nach all diesen Tipps, habe ich noch ein schnelles Rezept, wie ihr euer gelagertes Gemüse verwenden könnt.

 

 

 

 

Gesund durch den Winter

Saisonkalender

Life Hacks für Obst und Gemüse

Alte Gemüsesorten

Iss reif!