Meeresfrüchte grillen: Kulinarisches aus dem Meer

Wer nicht immer nur ganz klassisch Fleisch und vielleicht noch etwas Gemüse grillen möchte, wird in den Gewässern dieser Welt fündig. Denn neben Fisch lassen sich auch allerhand Meeresfrüchte wunderbar grillen. Sie sind mittlerweile fester Bestandteil der Grillkultur  und immer häufiger auf Grillabenden kulinarischer Mittelpunkt.

Diese Meeresfrüchte lassen sich grillen

Der Begriff der Meeresfrüchte umfasst allerhand Köstlichkeiten aus dem Meer. Gegrillt werden können unter anderem die folgenden Meeresfrüchte:

  • Scampi, Garnelen und Shrimps,
  • Hummer und Langusten,
  • Tintenfische,
  • Muscheln und Austern.

Neben dem besonderen Aroma punkten Meeresfrüchte mit wertvollen Inhaltsstoffen.
Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem sind sie im Vergleich zu Fleisch überwiegend fettarm.

Fachgerechte Vorbereitung

Gerade bei Meerestieren ist frische und hohe Qualität, wie sie bei HOFER Standard ist, besonders wichtig. Schließlich handelt es sich um sehr sensible Ware, die bei unsachgemäßer Lagerung schnell verdirbt. Eine schnelle Verarbeitung ist also maßgeblich für das Grillergebnis.

Bei Schalentieren sollten vor dem Marinieren die Schale sowie der Darm entfernt werden. Ein einfacher Schnitt am Rücken durch die Schale reicht. Anschließend lassen sich die Innereien mit einem spitzen Messer und etwas Geschick herausziehen. Übung macht den Meister.

Alternativ zur Marinade können Schalentiere aber auch direkt auf den Grillrost gelegt werden. Man muss sie also nicht zwingend zuvor schälen und marinieren. Das Grillen mit Schale hat den Vorteil, dass das zarte Fleisch nicht so schnell austrocknet. Um die Grillzeit deutlich zu verkürzen, können Schalentiere zuvor auch in einem Topf gekocht werden.

Ähnlich verhält es sich bei Miesmuscheln. Sie werden ebenfalls mit Schale auf den Grill gegeben. Bei Jakobsmuscheln kommt hingegen nur das aus der Schale gelöste und z. B. mit Salz und Pfeffer sowie Knoblauchöl und einem Spritzer Zitrone gewürzte Fleisch auf den Grill. Eine Besonderheit gilt es zudem bei Austern zu beachten. Sie sollten vorsichtig geöffnet werden. Dann kommt die untere Schale samt Austernwasser direkt auf den Grill, sodass das Fleisch darin garen kann. Anschließend noch leicht würzen und ebenfalls für wenige Minuten grillen.

Allgemeines zum Meeresfrüchte grillen

Tiefgefrorenen Meeresfrüchten müssen vor dem Grillen vollständig aufgetaut werden. Danach sollte das Grillgut gründlich gewaschen und vorsichtig abgetrocknet werden, indem es z. B. mit einem Küchenpapier abgetupft wird.

Anschließend können Meeresfrüchte genau wie Fisch und Fleisch nach Belieben mariniert werden. Gängig sind verschiedene Gewürze wie Salz, Pfeffer und Thymian, Zitronensaft, Öl oder Chili. Hier darf jeder seinem Geschmack und seinen Wünschen freien Lauf lassen. Die einen mögen es lieber scharf und pikant, die anderen bevorzugen eher milde und süßliche Aromen. Wichtig ist: Nach dem Marinieren sollten die Meeresfrüchte noch einige Stunden im Kühlschrank gelagert werden, damit die Marinade einziehen kann.

Auf den Rost, am Spieß oder in der Aluschale

Sind die Meeresfrüchte und der Grill vorbereitet, kann das Grillvergnügen beginnen. Damit die leckeren Speisen  nicht am Rost anhaften, sollte das Grillgut zuvor gut eingeölt werden. Empfehlenswert ist ein hitzebeständiges und geschmacksneutrales Öl (z. B. Rapsöl).

In der Schale verbliebene Schalentiere können direkt auf den Rost gelegt werden, sollten aber zuvor ebenfalls eingeölt werden. Kleine Meeresfrüchte werden  in einer Aluschale auf den Grill gegeben oder mehrere Stück auf einem Spieß aufgereiht, wie z. B. beim Garnelen-Souvlaki-Pita. Gegrillt wird in aller Regel direkt, also über der Glut bzw. dem Gasbrenner. Eine Ausnahme bildet der Tintenfisch im Ganzen oder aufgeschnitten als Ringe, die indirekt gegrillt werden.

Der Grill sollte bei Meeresfrüchten nur eine  mäßige Hitze  um die 160 °C  aufweisen. Die Grillzeit variiert und liegt meist  zwischen  3 und 10 Minuten. Es ist vollkommen ausreichend, wenn die Meeresfrüchte in dieser Zeit nur einmal gewendet werden.

Muscheln benötigen rund 4 Minuten, während größeres Grillgut meist länger auf dem Grill verbleiben kann. Sie sollten aber  auf keinen Fall zu lange gegrillt  werden, damit die Meeresfrüchte nicht trocken werden. Gleiches passiert bei zu hoher Hitze.
  

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Beilagen und alternative Zubereitungen

Ein leckerer Vorschlag aus unserer HOFER-Rezeptwelt ist  Paella mit Riesengarnelen vom Grill. Hierfür ist allerdings eine Grillpfanne erforderlich, die entweder auf dem Seitenbrenner eines Gasgrills oder in einer Aussparung des Grillrosts zum Einsatz kommt.

Auch als Beilage lassen sich Meerestiere wunderbar servieren. In der Sammlung von HOFER bieten wir unter anderem ein Rezept für leckere Garnelen-Dill-Butter. Abgerundet wird der kulinarische Genuss mit weiteren  Beilagen – wie frischem Salat, Folienkartoffel mit Sour Cream  und weiteren Leckereien. Als Dip bietet sich für gegrillte Meeresfrüchte z. B. eine Cocktailsauce an.

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