Diese Gewürze solltest du im Winter unbedingt verwenden!
In diesem Beitrag möchte ich euch einen kleinen Einblick in drei spezielle Winter-Gewürze geben: der Vanilleschote, den Nelken und dem Zimt. Die Gewürzsorten kommen allesamt am häufigsten in der kalten Jahreszeit zum Einsatz. Ob beim Kochen eines Glühweins oder bei den süßen Vanillekipferln, die immer besonders gern gegessen werden. Grund genug also, sie einmal vor den Vorhang zu holen.
Vanille
Die Vanille gilt nicht umsonst als die Königin der Gewürze. Sie ist nach dem Safran das teuerste Gewürz weltweit und hat ihren Ursprung in Mexiko und Mittelamerika. Seit die spanischen Seefahrer das Gewürz im 16. Jahrhundert erstmals nach Europa gebracht haben, ist der Geschmack der Vanille kaum mehr wegzudenken. Vor allem in Süßspeisen wird die Vanille häufig verwendet: Vanilleeis, Vanillejoghurt, Vanillepudding und vieles mehr lieben wir Europäer!
Doch wie bekommt man das feine Fruchtmark eigentlich am besten aus der Schote heraus? Wichtig sind dabei eigentlich nur zwei Küchenutensilien: eine scharfes kleines Messer und ein Schneidebrett.
- Die Vanilleschote der Länge nach mit dem spitzen Messer aufritzen und dabei darauf achten, dass man sie nicht ganz durchschneidet.
- Mit der Vorderspitze des Messers das schwarze Mark auskratzen und zur jeweiligen Speise geben.
Zimt
Der Zimt bzw. die Zimtrinden selbst werden aus jungen Zweigen des Zimtbaumes gewonnen. Dieser wächst unter anderem in China, Sri Lanka und Bangladesch. Die Rinden werden geschält, getrocknet und dann gerollt oder pulverisiert. Man unterscheidet das Gewürz zwischen dem sogenannten Ceylon-Zimt sowie dem Cassia-Zimt.
Ceylon-Zimt:
- hellbraun
- süßlicher Geschmack
- leichter verträglicher & feiner als Cassia-Zimt
Cassia-Zimt:
- farblich dunkler und grober
- kräftiger, würziger und herber Geschmack
- wird auch als „chinesischer“ Zimt bezeichnet
Nelken
Auch die Gewürznelken kommen im Ganzen oder in pulverisierter Form im Handel vor. Die kleinen Knospen müssen mühsam und mit Hand geerntet werden. Anschließend werden sie getrocknet und bekommen dadurch ihre braune Farbe. Sie enthalten - verglichen mit anderen Gewürzen - einen hohen Anteil an ätherischen Ölen und werden häufig für Lebkuchen und in vielen indischen Speisen verwendet.
