Fluss

Natürliche Ressourcen regenerieren

Biodiversitätsverlust, Bodendegradation und Wasserknappheit bedrohen die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion. Bei ALDI sind wir überzeugt, dass der Schutz und die Regeneration natürlicher Ressourcen ein integraler Bestandteil für ein widerstandsfähigeres Lebensmittelsystem in unseren wichtigsten ausgewählten Lieferketten sind.

Wir arbeiten mit unseren Lieferanten und Partnern zusammen, um natürliche Ressourcen durch gezielte Landschafts- und Einzugsgebiete zu regenerieren. Wir investieren in naturbasierte Lösungen, wie die Finanzierung von Programmen zur regenerativen Landwirtschaft, und helfen dabei, kollektives Handeln im Bereich Wasserverantwortung in Hochrisikogebieten voranzutreiben. Indem wir uns auf Bereiche konzentrieren, in denen das Risiko am höchsten ist und geteilt wird, können wir die Resilienz besser stärken und nachhaltigere Land- und Wassermanagementpraktiken fördern.

Umweltziele

Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben wir Umweltziele festgelegt. Im Hinblick auf die Anforderungen an zukunftsgerichtete Angaben gemäß der EU-Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition“ (EmpCo) befinden sich diese Ziele derzeit in einem externen, unabhängigen Verifizierungsprozess. Informationen zu unseren Umweltzielen werden veröffentlicht, sobald dieser Prozess abgeschlossen ist.

Verantwortungsvolle Beschaffung

Unsere Beschaffungs- und Einkaufsrichtlinien dienen als Basis und umfassen weiterhin Kriterien zum Schutz der Natur, wie:

  • Erhalt der Artenvielfalt
  • Schutz natürlicher Lebensräume
  • Waldschutz
  • Schutz der Wasserqualität
  • Erhaltung der Bodengesundheit.  

Für unsere wichtigsten Lieferketten setzen wir auf unabhängige Drittpartei-Zertifizierungssysteme, wie den Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO). Das bedeutet, dass von unseren Lieferanten erwartet wird, externe Standards einzuhalten, die Wälder und natürliche Ökosysteme schützen.  

Darüber hinaus möchten wir unsere Beschaffungsrichtlinien weiterentwickeln und dabei anerkannte Initiativen berücksichtigen, wie die Alliance for Water Stewardship (AWS). Diese globale Initiative fördert verantwortungsvolles Wassermanagement durch den International Water Stewardship Standard. Die ALDI SÜD Gruppe (darunter HOFER) arbeitet mit der AWS und ihren Mitgliedern zusammen, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser in unseren ausgewählten Lieferketten zu fördern.

→ Mehr erfahren: Standards und Zertifizierungen

Initiativen und Partnerschaften in der regenerativen Landwirtschaft

Wir möchten Lieferanten bei der Mitfinanzierung und Umsetzung verschiedener landwirtschaftlicher Praktiken unterstützen, die die Artenvielfalt fördern, wie etwa mit unserem Projekt Landwirtschaft der Zukunft in Österreich. In diesem Projekt arbeiten wir gemeinsam mit LAMPERT, Zurück zum Ursprung, dem Umweltbundesamt und rund 900 Milch- und Gemüsebetrieben daran, aktiv Treibhausgase zu reduzieren, Klimawandelanpassungsmaßnahmen zu setzen und langfristig die Versorgung mit regionalen BIO-Lebensmitteln sicherzustellen. Dafür soll der Einsatz fossiler Energieträger so weit wie möglich reduziert und Kohlenstoff beispielsweise durch Humusaufbau im Boden oder durch nachhaltige Waldbewirtschaftung direkt am Betrieb gebunden werden - das heißt, klimafitte Wälder aufzubauen, hitzeresistentere Arten zu pflanzen, die Waldbestockung und den Zuwachs zu optimieren.

Neben Maßnahmen, die auf den landwirtschaftlichen Betrieben direkt stattfinden, planen wir gemeinsam mit Projektentwicklern, NGOs und der Politik Initiativen zur Landschaftsregeneration und zum Landschaftsschutz zu investieren. Diese verbessern natürliche Landschaften und ermöglichen widerstandsfähigere Anbauregionen. Eine Anbauregion ist ein geografisches Gebiet, das alle Lieferanten umfasst, die HOFER mit derselben Art von Rohstoff beliefern (Quelle: Value Change Initiative).

Darüber hinaus möchten wir auch weiterhin neue Rahmenbedingungen schaffen, die Klimaschutz stärken und widerstandsfähigere Landwirtschaftssysteme fördern. Dabei ist HOFER als Teil ALDI SÜD Gruppe eines der globalen Unternehmen, die Leitlinien der Task Force for Corporate Action Transparency (TCAT) erprobt und dazu beiträgt, praxistaugliche Standards für Bilanzierung und Transparenz zu entwickeln, damit Unternehmen Emissionen umfangreich reduzieren können.

Initiativen und Partnerschaften für Wasserverfügbarkeit

Wir wollen gemeinsam mit Lieferanten und Branchenpartnern ein Portfolio an Projekten aufbauen, um Grundwasser wieder verfügbar zu machen und Wassereinzugsgebiete in ausgewählten Lieferketten zu verbessern: etwa im Bereich Obst und Gemüse, wo HOFER als Teil der ALDI SÜD Gruppe ein Projekt zum nachhaltigen Wassermanagement in Südspanien gefördert hat. Oder durch die Beteiligung an der WRAP Water Roadmap, einem Projekt zur Reduzierung wasserbezogener Risiken und zum Aufbau von Resilienz in der Region.

Um Wasserrisiken weiter aktiv zu begegnen, möchten wir uns an wichtigen Branchenplattformen, wie der Sustainability Initiative Fruit and Vegetables (SIFAV) beteiligen, wo wir gemeinsam mit unseren Lieferanten im Obst- und Gemüsesektor den Wasserverbrauch in der Landwirtschaft optimieren. Außerdem arbeiten wir auch mit wichtigen Zertifizierern unserer Kernlieferketten zusammen, um zusätzliche regenerative Ergebnisse in die Kriterien ihrer Standards für Rohstoffe und Zutaten aufzunehmen.

  

Politisches Engagement für Regulierung und Standards

Durch den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern und unserer Beteiligung an Gesetztes- und Regelungsprozessen können wir die Entwicklung freiwilliger und regulatorischer Rahmenwerke unterstützen, die eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion ermöglichen. So hat sich die ALDI SÜD Gruppe beispielsweise gemeinsam mit anderen Branchenpartnern dafür ausgesprochen, die Diskussionen über die EU-Entwaldungsverordnung nicht wieder zu eröffnen und die Bedeutung einer zügigen Umsetzung dieser Gesetzgebung betont. Wir planen weiterhin für strengere Regulierungen, staatliche Unterstützung und finanzielle Anreize für eine positive Natur- und Umweltwirtschaft einzutreten

Erfahren Sie mehr über unseren Ansatz und unsere Initiativen: