Windrad

Klimaschutz vorantreiben

Der Klimawandel stört globale Lebensmittelsysteme – er betrifft Landwirtschaft, Lieferketten und die von ihnen abhängigen Gemeinschaften. Die Reduzierung von Emissionen und der Aufbau von Resilienz sind unerlässlich, wenn wir wollen, dass Lebensmittelsysteme in unseren wichtigsten Lieferketten langfristig tragfähig bleiben.

Die Bekämpfung der Klimakrise erfordert jedoch auch Maßnahmen, die über unseren eigenen Betrieb hinausgehen. Wir arbeiten mit unseren Lieferanten, NGOs, Branchenpartnern und politischen Entscheidungsträgen zusammen, um die landwirtschaftlichen Emissionen zu senken, die Effizienz zu steigern und eine widerstandsfähige Lebensmittelproduktion maßgeblich voranzutreiben.  

Verantwortungsvolle Beschaffung

Wir beabsichtigen weiterhin eng mit unseren Lieferanten zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass sie unsere Anforderungen an eine verantwortungsvolle Beschaffung erfüllen – darunter unser Engagement, Entwaldung und Landumwandlung aus unseren wichtigsten Lieferketten zu eliminieren. Wir setzen weiterhin auf zertifizierte Produkte und Rohstoffe (z.B.: Rainforest Alliance).. Um Rückverfolgbarkeitsstandards einzuhalten, beziehen wir diese bevorzugt aus Niedrigrisikoregionen (basierend auf der EUDR-Benchmarking-Länderliste der Europäischen Kommission). Wir möchten unsere Lieferanten unterstützen, eigene Klimaziele und Aktionspläne zu entwickeln und voranzutreiben.

Darüber hinaus planen wir als Teil der ALDI SÜD Gruppe, uns in Multi-Stakeholder-Initiativen zu beteiligen, wie dem Consumer Goods Forum (CGF) Forest Positive Coalition und der German Initiative on Sustainable Cocoa, um die Einführung verantwortungsvollerer Praktiken in der gesamten Branche zu fördern.

→  Mehr erfahren: Standards und Zertifizierungen

Kapazitätsaufbau der Lieferanten

Wir möchten Lieferanten unterstützen, die ihre eigenen Klimaziele und Aktionspläne festlegen und vorantreiben. Um dies zu erreichen, wurde ALDI einer der ersten Einzelhandelspartner der Lieferantenführung für den Klimawandel (LOCT), eine wachsende Zusammenarbeit von Unternehmen, die Lieferanten helfen, Teil der Klimalösung zu werden. Durch diese Initiative sponsern wir über 100 Lieferanten, um Schulungen zur Festlegung von Emissionszielen und zur Entwicklung glaubwürdiger Dekarbonisierungspläne zu erhalten sowie Zugang zu Peer-to-Peer-Lernen zu erhalten.

Initiativen und Partnerschaften in der regenerativen Landwirtschaft

Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsstrategie streben wir an, mit Lieferanten und Branchenpartnern Programme für regenerative Landwirtschaft umzusetzen, die am besten zu den Bedürfnissen der jeweiligen Betriebe und Lieferketten passen, auf die wir uns konzentrieren.  

Als Mitglied der Sustainable Agriculture Initiative (SAI) orientieren wir uns als Teil der ALDI SÜD Gruppe an der branchenweit ersten globalen Definition und dem Ansatz für regenerative Landwirtschaft im Rahmen des Regenerating Together Framework. Das Framework definiert regenerative Landwirtschaft als „einen ergebnisorientierten Ansatz, der Landwirtschaft, Bodengesundheit, Artenvielfalt und Wasserressourcen schützt und verbessert und gleichzeitig die Lebensgrundlagen der Landwirt:innen stärkt“. Dies ist eine gemeinsame Grundlage, um über konventionelle Praktiken hinauszugehen und natürliche Ressourcen maßgeblich zu stärken.

  
Wir haben vor, uns weiterhin in etablierten Plattformen zu engagieren, wie dem Dairy Sustainability Framework oder der Initiative Tierwohl Diese branchenübergreifenden Initiativen bringen Stakeholder zusammen, um Wissen zu teilen und Fortschritte bei wichtigen sektoralen Prioritäten zu unterstützen – etwa bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen, der Verbesserung von Weideland und Wassermanagement sowie beim Tierwohl.  

-> Mehr erfahren  Membership & Partnership

Darüber hinaus möchten wir auch weiterhin neue Rahmenbedingungen schaffen, die Klimaschutz stärken und widerstandsfähigere Landwirtschaftssysteme fördern. Dabei ist HOFER als Teil ALDI SÜD Gruppe eines der globalen Unternehmen, die Leitlinien der Task Force for Corporate Action Transparency (TCAT) erprobt und dazu beiträgt, praxistaugliche Standards für Bilanzierung und Transparenz zu entwickeln, damit Unternehmen Emissionen umfangreich reduzieren können.

Politisches Engagement für Regulierung und Standards  

Wir beteiligen uns an Diskussionen über politische Weichenstellungen und die Entwicklung neuer Regulierungen und Standards. Dabei bringen wir unsere Erfahrungen ein, um wirksame Ansätze für eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion zu fördern.  

So war die ALDI SÜD Gruppe (darunter HOFER) beispielsweise eine von mehr als 400 Unterzeichnern eines Briefes, der von Eurosif (Europäisches Forum für nachhaltige Investitionen) koordiniert wurde. Darin haben wir uns dafür ausgesprochen, die Anforderung der EU-Richtlinie zur unternehmerischen Nachhaltigkeitssorgfaltspflicht (CSDDD) beizubehalten, wonach Unternehmen Pläne mit wissenschaftlich fundierten Emissionsreduktionszielen vorlegen müssen.

Auch künftig wollen wir uns für strengere Regulierungen zum Klimaschutz und bessere Finanzierungsmechanismen für den Umstieg auf regenerative Landwirtschaft einsetzen sowie für die Unterstützung von Landwirt:innen, damit ihre Betriebe noch widerstandsfähiger gegenüber der Klimakrise werden können.  

Wie wir weiter Klimaschutz unterstützen

Pflanzenbasierte Alternativen

Neben unserem Engagement für regenerative Landwirtschaft bei tierischen Produkten, erweitern wir das Angebot für Kund:innen, die sich für pflanzenbasierte Optionen entscheiden möchten. Dabei möchten wir unseren Kund:innen eine Auswahl an pflanzenbasierten Fleisch- und Milchalternativen anbieten. Wir unterstützen den Wandel hin zu einer stärker pflanzlichen Ernährung, die – wie wissenschaftliche Studien zeigen – längerfristig dazu beitragen kann, die Umweltbelastung zu verringern.

Dieses Bekenntnis zeigt sich auch darin, dass wir Partners for Plant-based: A Declaration to strengthen Europe’s Value Chain unterstützen und uns für  ein widerstandsfähigeres pflanzenbasiertes Ernährungssystem in Eurpoa einsetzen.

→ Mehr erfahren: Ausgewogene Ernährung

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Lebensmittelverschwendung reduzieren

Lebensmittelverschwendung hat erhebliche Umweltauswirkungen: Sie ist für rund 16 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen des EU-Ernährungssystems verantwortlich (Quelle: Europäische Kommission Lebensmittelverschwendung). HOFER arbeitet daran, Verschwendung im eigenen Betrieb zu minimieren, zum Beispiel durch verbesserte Bedarfsprognosen, Preisreduzierungen bei Produkten kurz vor dem Ablaufdatum oder Spenden von Überschüssen an gemeinnützige Organisationen. Auch der Verkauf von Too Good To Go-Überraschungskisterl und die Weitergabe von nicht mehr verkaufsfähigen oder spendengeeigneten Lebensmitteln an landwirtschaftliche Betriebe maximieren den Wert unserer Lebensmittel und verhindern deren Entsorgung.

Darüber hinaus reduzieren wir Food Waste in der Landwirtschaft und Produktion, indem wir Lebensmittelüberschüsse als „gerettete Zutaten“ in unseren hochwertigen RETTENSWERT Produkten verarbeiten.-

→ Mehr erfahren: Lebesnmittelverschwendung

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Verpackung

Auch die Herstellung, der Transport und die Entsorgung von Verpackungsmaterialien tragen zu Treibhausgasemissionen bei. Wir planen unsere Verpackungen weiterzuentwickeln, deren Gewicht zu reduzieren, die Recyclingfähigkeit zu erhöhen und den Anteil an Sekundärrohstoffen aus Abfällen von Verbraucher:innen zu steigern.

→ Mehr erfahren:  Verpackung reduzieren

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Erfahren Sie mehr über unseren Ansatz und unsere Initiativen: