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Skistöcke: Hilfreiches Equipment auf der Piste

Bei der Frage, ob Skistöcke beim Skifahren hilfreich oder doch überflüssig sind, scheiden sich seit der Einführung der Carving-Ski die Geister. Tatsächlich bleiben bei Anfängerskikursen die Stöcke zu Beginn sehr oft im Skistall. Einfach deshalb, weil es am Anfang ohne Stöcke auf der Piste und am Lift leichter geht. Ab einem gewissen Zeitpunkt jedoch empfehlen die meiste Skilehrer, Stöcke zu verwenden und das hat folgende Gründe:

  • Der feste Griff am Stock fördert die Körperspannung.
  • Mit Stöcken lässt sich das Gleichgewichtig besser halten, wodurch der Skistock zum indirekten Protektor auf der Piste wird.
  • Stöcke helfen, die optimale (frontale) Körperposition einzunehmen.
  • Mit Stöcken kommt man nach Stürzen wieder schneller auf die Beine.
  • Viele Skiläuferinnen und Skiläufer fühlen sich mit Stöcken einfach sicherer.

Vor dem Kauf von Skistöcken sollte man einige Eckpunkte bedenken und die richtige Skistocklänge kennen. Wir geben Einblick in die wichtigsten Punkte rund um Skistöcke:

 


 

Individuelle Länge von Skistöcken ermitteln

Man kann die individuelle Skistocklänge für Kinder und Erwachsene mit einer einfachen Formel errechnen:

Rechnung: Körpergröße x 0,7 = Skistocklänge

Wenn man mit dem errechneten Wert genau zwischen zwei Skistocklängen liegt, sollte man sich für das längere Modell entscheiden, denn Skistecken können bei Bedarf sehr unkompliziert gekürzt werden.

Skistöcke aus unterschiedlichen Materialien

Skistöcke werden in der Regel aus Aluminium oder Carbon hergestellt. Für welches Material sich Skifahrerinnen und Skifahrer entscheiden, hängt vom Einsatzbereich der Stöcke ab: Modelle aus Aluminium sind günstiger und sehr stabil, weshalb sie bei Freeridern äußerst beliebt sind. Für Pistenfans sind Carbon-Stöcke eine gute Wahl, denn sie sind leicht, elastisch und deshalb schonender für die Gelenke.

 


 

Der klassische Aufbau von Skistöcken

  • Rohr (aus Aluminium oder Carbon): Das Aluminium- oder Carbon-Rohr ist innen hohl, wodurch ein möglichst geringes Gewicht erzielt wird.
  • Griff mit Schlaufe: Der Griff mit Schlaufe soll auf die persönliche Größe eingestellt werden, um bestmögliche Beweglichkeit zu gewährleisten. Manche Skistock-Modelle bieten indirekte Protektoren durch Schlaufen, die sich bei einem Sturz automatisch öffnen.
  • Teller am unteren Ende: Der Teller am Ende des Skistocks schützt vor dem Einsinken in Tiefschnee. Je tiefer der Schnee und je unberührter die Hänge, in denen man unterwegs ist, umso größer sollte auch der Skistock-Teller sein.

 


 

Teleskopstöcke mit Verstellsystem

Skistöcke mit Verstellsystem sind vor allem für Skitourengeherinnen und -geher und Freerider geeignet, denn sie lassen sich durch ein Klicksystem zusammenklappen. Die zusammengeklappten Skistöcke können am Rucksack befestigt und im Gelände unkompliziert mitgeführt werden.

Teleskopstöcke kann man zudem in der Skistocklänge optimal an das Gelände anpassen. Bei Skitouren und Tiefschnee-Fahrten in der unberührten Natur ist diese Flexibilität ein Vorteil. Für Pistenfahrer sind Skistecken mit Verstellsystem weniger nützlich.