Gut bepflanzt ist halb aufgeblüht!

Was nützt die schönste Pflanze, wenn sie lieblos in einem unansehnlichen Topf „festsitzt“? „Kleider machen Leute“, heißt es – und ein edles Pflanzgefäß macht aus jeder Nutz- oder Zierpflanze ein dekoratives Gesamtkunstwerk.

Zur Freude aller Ästheten sind die Zeiten längst vorbei, in denen Pflanzenfreunde nur die Wahl zwischen einem eintönigen, rostbraunen Tontopf oder einem ausrangierten Plastikkübel zum Einsetzen für ihre Lieblingspflanzen hatten. Heute gibt es Pflanzgefäße in unterschiedlichsten Materialien, Formen und Farben. Sie sind zu einem Designelement geworden, das nicht nur praktisch sein soll, sondern auch zu einer optischen Verschönerung der Wohnumgebung beiträgt. Gefäße aus Kunststoff können sowohl im Innen- als auch im Außenbereich verwendet werden – im Gegensatz zu Tontöpfen, die bei Frost leicht bersten können. Bei ganzjährigem Outdoor-Einsatz von Kunststofftöpfen ist Witterungsbeständigkeit ein wichtiges Kriterium, dann gedeihen auch klassische Heckenpflanzen und Sträucher wunderbar – und können als Blickfang einzeln an einer besonderen Stelle im Garten aufgestellt werden.

Mit Köpfchen ins Töpfchen

Nicht nur die Formschönheit zeichnet moderne Pflanzgefäße aus, sie überzeugen auch durch ihre ideenreiche Formgebung. Der Fantasie der Designer sind bei der Gestaltung kaum Grenzen gesetzt. Davon profitiert auch der Anwender, denn dadurch lassen sich viele Platz- oder Unterbringungsprobleme lösen. Viele Pflanzen mögen runde Töpfe. In ihnen können sich die Wurzeln gleichmäßiger entwickeln, sie beanspruchen aber auch mehr Standplatz. Eckige oder kubische (würfelige) Formen lassen sich platzsparend gruppieren. Sie sind ideal für Pflanzen, die nicht zu dichte Wurzeln ausbilden und schlank nach oben wachsen .1 Vergessen Sie nicht auf eine Drainage-Schicht (zum Beispiel aus Blähton, Tonscherben, Kieselsteinen etc., mit einem Vlies oder einer alten Zeitung darüber), um Staunässe durch zu viel Gießen zu vermeiden .2 Bei großen Gefäßen können Ziegelbrocken diesen Part übernehmen, dann braucht man auch weniger Erde zum Befüllen und erhöht die Standfestigkeit. Zum Bewegen der Töpfe benötigt man dann allerdings viel Kraft oder einen Rolluntersetzer.

Ab in den Kübel

Generell sollte bei der Bepflanzung von Kübeln und Pflanzgefäßen auf die richtige Relation von Wuchshöhe und Größe des Gefäßes geachtet werden. Wenn Sie unterschiedliche Pflanzen in ein Gefäß zusammensetzen möchten, achten Sie auf die Proportionen. Pflanzen Sie höhere Gewächse oder Kletterpflanzen nach hinten oder in die Mitte und gruppieren Sie die niedrigen Pflanzen davor. 3

Stämmchen und höher wachsende Pflanzen passen sehr gut in Kübel oder höhere Blumentöpfe, während niedrig wachsende Balkonpflanzen besser für Balkonkästen geeignet sind. Auch hier kommt es auf die richtige Mischung an.

Achten Sie auf einen guten Wasserablauf bei den Pflanzgefäßen, damit es nicht zu Staunässe kommt. Bei vielen modernen Gefäßen ist bereits ein Wasserablauf in der Mitte integriert.

Blumenzwiebeln machen sich richtig gut in breiteren Pflanzschalen oder Töpfen. Die richtige Mischung bringt Abwechslung in das Blütenbild. Füllen Sie das Pflanzgefäß zunächst mit etwas Blumenerde und setzen sie anschließend die Zwiebeln darauf. Sie können dicht gesetzt werden, sollten sich aber nicht berühren. Füllen Sie die Schale anschließend mit Erde auf.

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1 www.pflanzenfreunde.com/pflanzgefaesse.htm

www.haus.de/garten/zimmergarten/topfpflanzen-fehler-die-sie-vermeiden-koennen.htm

www.native-plants.de/garten-tipps/pflanz-und-pflegeanleitungen/pflanz-pflegeanleitung-kuebelpflanzen