Bewegung mit der Familie

Wertvolle Zeit mit den Liebsten verbringen und dabei noch die eigene Fitness verbessern: Gemeinsam mit der Familie Sport zu treiben lohnt sich in jedem Fall. Vor allem junge Familien sind jedoch häufig im Dauerstress, gerade deshalb bietet es sich besonders an, Unternehmungen mit der Familie mit Bewegung zu verbinden. Sie werden staunen, denn Ihre Kinder werden Ihnen bei bestimmten Sportarten Bewegungsabläufe zeigen, die Sie so noch nicht kannten.

Wieso sind Bewegung und Sport so wichtig für Ihre Kinder?

Kinder bewegen sich von Natur aus gern und viel. Sie hüpfen und klettern, toben und rennen, wann immer sie die Möglichkeit dazu bekommen. Wir als Eltern sind dafür verantwortlich, dass die Kinder ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben können. Bewegung ist elementar für Ihre Kinder, denn sie stärkt sowohl ihre motorische wie auch geistige Entwicklung. 

Speziell von sieben bis zwölf Jahren sollten sich Kinder viel und vor allem vielfältig bewegen. Denn in dieser Zeit befindet sich die koordinative Lernfähigkeit auf ihrem Höhepunkt.1 Denken Sie also immer daran, Ihren Kindern Ideen anzubieten, wie sie ihre Freizeit abseits von Spielkonsolen, Smartphones und Fernsehen verbringen können. Denn regelmäßige Bewegung beugt auch Krankheiten wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Übergewicht vor.2

Wie tragen Sport und Bewegung zur Entwicklung meines Kindes bei?

Für den Aufbau der Knochen und eine dichte Knochensubstanz ist es ganz wesentlich, dass sich Ihr Kleinkind bewegt. Ihr Kind stärkt dadurch auch seine Muskeln und beugt späteren Rückenschmerzen vor.

Für die Verbindung der Nervenzellen ist es ebenso entscheidend, dass sich Ihr Kind bereits im Babyalter bewegt. Denn dadurch werden Reize im Hirn geschaffen, die die Nervenzellen Ihres Kindes enger miteinander vernetzen. Damit wirkt sich Bewegung auch bedeutend darauf aus, wie sich Ihr Kind geistig entwickelt.

Damit Ihr Kind ein gutes Körpergefühl, einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn, motorische Geschicklichkeit sowie eine gute Koordination entwickelt, ist Bewegung ebenfalls enorm wichtig. Aber nicht nur der Körper, sondern auch der Geist werden durch Sport und Bewegung gestärkt. Denn indem Ihr Kind krabbelt, läuft, hüpft, klettert und Ball spielt, erfährt es seine eigenen Grenzen. Auch wenn es beim Radfahren Lernen einmal hinfällt, stellt sich nach einigen Versuchen bestimmt ein Erfolg ein. Ihr Kind lernt so, seinem eigenen Körper zu vertrauen und wird damit auch selbstbewusster.1 2 3 4

Welcher Familiensport passt zu uns?

Im Idealfall motivieren Sie nicht nur Ihr Kind zum Sport, sondern bewegen sich gemeinsam mit ihm. Am besten beziehen Sie auch noch Ihren Partner mit ein. Denn so können Sie wieder einmal alle Zeit miteinander verbringen und verbessern zugleich Ihre Fitness. Wählen Sie eine Sportart, die zum Alter Ihres Kindes passt und Ihnen auch persönlich Spaß macht – dann trainiert es sich gleich viel leichter! Vor allem wenn Ihr Kind noch sehr jung ist, sollte es die unterschiedlichsten Sportarten testen, um die für sich Passende zu finden. Entdecken Sie gemeinsam, welche Sportarten jeder von Ihnen gerne ausübt: 5 6 

  • Ballsportarten eignen sich ideal für Familien. Sie können sie meistens ganz einfach im heimischen Garten oder der näheren Umgebung ausüben, etwa Basketball, Tennis oder Tischtennis, Fußball oder Volleyball.
  • Wassersportarten sind ebenfalls bestens für Familien geeignet. Gehen Sie mit Ihren Kindern und Ihrem Partner schwimmen, rudern, Kanu fahren oder segeln.
  • Weitere beliebte Familienaktivitäten sind Frisbee, Minigolf, Drachensteigen, Bogenschießen, Inlineskaten, Reiten, Federball, Boccia, Bowling, Angeln, Wandern oder Klettern (in einem Hochseilgarten oder in einer Kletterhalle). Sie sind zum Beispiel durch einen Wochenendausflug einfach in den Alltag zu integrieren.
  • Schlittenfahren, Schlittschuhfahren und alpines Skifahren sind im Winter ideale Möglichkeiten, gemeinsam mit Ihrer Familie Sport zu treiben.
  • Sportkurse, die Eltern zusammen mit ihren Kindern besuchen können, sind eine weitere gute Option, um mehr Bewegung in die Familie zu integrieren (beispielsweise Eltern-Kind-Yoga oder Eltern-Kind-Aikido). Selbst in kleineren Orten wird Eltern-Kind-Turnen angeboten.
  • Oder Sie gehen mit Ihren Kindern wandern: Im Österreichischen Alpenverein gibt es feste Familiengruppen, in denen Kinder die Faszination der Berge erfahren können.
  • Wandern und Radtouren bieten sich besonders als Familienaktivität an, wenn Sie ein Kleinkind oder Baby in der Familie haben.

Wie motiviere ich mein Kind zum Sport?

Babys und Kleinkinder müssen nicht sonderlich zur Bewegung motiviert werden, weil sie in ihrer Natur liegt. Achten Sie allerdings darauf, ihnen einige Anreize und genügend Raum dafür zu geben, sich zu bewegen. Erlauben Sie Ihrem Kind nur in Maßen, fernzusehen und stellen Sie ihm dagegen Materialien wie Bälle oder Luftballons zur Verfügung, mit denen es sich beschäftigen kann. Schnell wird Ihr Kind auch aus letzteren ein Ballspiel entwickeln. Baby- und Kinderschwimmen stellt eine weitere gute Option dar, um sich gemeinsam mit Ihrem Kind zu bewegen.

Kindergartenkinder:

Eine große Auswahl an Spielmöglichkeiten wirkt sich positiv auf die motorischen Fähigkeiten eines Kindes aus. Vor allem bei Kindergartenkindern zwischen ca. 3 und 6 Jahren ist dies von größter Bedeutung. Wenn Sie mitten in der Stadt wohnen und es dort zu wenig Spiel- und Klettermöglichkeiten für Kinder gibt, werden Sie selbst aktiv und besuchen mit Ihrem Kind Spielplätze im nächsten Stadtteil, Schwimmbäder oder Spielgruppen. Oder starten Sie ganz einfach einen gemeinsamen Ausflug mit dem Roller, Skateboard, Fahr- oder Laufrad oder den Inlineskates. Wenn es kälter wird, können Sie mit Ihrem Kind Schlittenfahren oder Schlittschuhlaufen gehen.

Sie können sich auch fantasievolle Rollenspiele für zu Hause einfallen lassen. Sie und Ihr Kind bestreiten gemeinsam als Piraten die Abenteuer der hohen See. Es klettert als Piratenkönig Rotbart auf die Couch oder das Hochbett und berichtet Ihnen aufgeregt von oben, welche gegnerischen Piraten bereits am Horizont zu sehen sind.

Spielgeräte bereitstellen

Zu Hause sollten für Ihre Kinder viele attraktive Spielmöglichkeiten zur Verfügung stehen: Fußbälle, Springschnüre, leichte Neoprenbälle, Federballsets, Frisbees und Bocciakugeln. Oder schaffen Sie sich mit Jonglierbällen, Diabolos, Stelzen oder einem Einrad Ihren eigenen Zirkus. Besonders freuen wird sich Ihr Kind natürlich auch über einen eigenen Garten. Dort finden Fußballtore, ein Basketballkorb oder ein Trampolin am besten Platz, werden Sie gemeinsam mit Ihrem Kind sportlich aktiv!

Sport im Verein

Schnupperkurse (meistens ab etwa 4 Jahren) sind eine ausgezeichnete Gelegenheit für Ihr Kind, neue Sportarten zu entdecken. Gemeinsam werden unterschiedliche Bewegungsspiele erprobt und ohne Leistungsdruck spielerisch eine neue Sportart wie Tennis etwa Tennis, Fußball, Judo, Karate oder Skifahren kennenlernt. Wenden Sie sich ganz einfach an die Sportvereine in Ihrer Region.

Schon wenn Ihr Baby 8 Wochen alt ist, können Sie mit ihm an Wassergewöhnungskursen (Babyschwimmen) teilnehmen. Ist Ihr Kind älter, bieten sich Kinderschwimmen und Schwimmkurse an, in denen es die Abzeichen Frühschwimmer, Freischwimmer, Fahrtenschwimmer und Allroundschwimmer erlangen kann.

Schulkinder:

Das Schulalter eignet sich gut, um ein Kind systematisch an eine Sportart und deren Techniken heranzuführen. Indem es unterschiedliche Sportarten ausprobiert, kann es am besten herausfinden, welche ihm Spaß macht. Sportliche Einheiten wie eine Runde Federballspielen vor dem Abendessen, eine Runde Fußball am Wochenende oder eine Fahrradtour zur nächsten Eisdiele sollten Teil Ihres alltäglichen Familienlebens sein. Ihre Kinder merken dann ganz schnell, dass Sport und Bewegung ein selbstverständlicher Teil des Lebens sind.

Sie können auch alle zusammen einmal eine Kletterhalle oder einen Hochseilgarten besuchen. Dort gibt es Kletterstrecken für jede Altersstufe. Ihre Kinder bewältigen den Kletterparcours vielleicht schneller als Sie und sind dann sicher stolz. In unseren Filialen finden Sie regelmäßig Sportgeräte in Aktion, beispielsweise Fußbälle und Tore, Badmintonsets, Inlineskates, Tischtennis- und Tennisschläger, Schwimmflossen und Schnorchelsets, Springschnüre, Neoprenbälle, große Trampoline und Schlitten.

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Quellen: 
1 https://www.gesundheit.gv.at/leben/bewegung/gesunde-bewegung/kinder-bewegung
2 http://www.netmoms.de/magazin/kinder/sport-fuer-kinder/kinder-in-bewegung-warum-sport-so-wichtig-ist/
3 https://www.netdoktor.de/praevention/sport-fuer-kinder-11680.html
4 https://www.gesundheit.de/fitness/sport-bewegung/sport-fuer-kinder
5 https://www.familie-und-tipps.de/Familienleben/Familienfreizeit/Familiensport/
6 http://www.netmoms.de/magazin/kinder/sport-fuer-kinder/kurse-fuer-kinder-wie-findest-du-die-richtige-sportart/

Weitere Quellen:
https://www.familie-und-tipps.de/Kinder/Sport/Sportverweigerer.html
http://www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/sport-mit-kind-mein-coach-ist-mein-sohn-13698047.html