Smart gekocht ist doppelt gespart

Ob Geld, Nahrungsmittel, Wasser oder Strom – beim Kochen können Sie mit ein paar Tricks so einiges sparen. Vom Schreiben der Einkaufsliste über den Einkauf, die Lebensmittellagerung und das Kochen selbst bis hin zur geschickten Verwertung von Resten gibt es ein Menge praktischer Tipps zu beachten. Wir haben Ihnen die besten hier zusammengestellt:

Tipps zum smarten Kochen


Smart unterwegs

Salatzutaten nach Belieben (Blattsalate, Tomaten, Gurken, Feta, Couscous etc.) gewaschen und mundgerecht zerkleinert in ein gut verschließbares Glas füllen. Dressing separat in einer kleinen Flasche mitnehmen. Vor dem Verzehr Dressing zum Salat in das Glas gießen, gut verschließen, durchschütteln und genießen!


Lebensmittel sparsam verwenden

Auch beim Zubereiten der Lebensmittel können Sie viel sparen. Verwenden Sie zum Schälen von Karotten und Kartoffeln einen Sparschäler, denn mit diesem geht die Arbeit nicht nur schneller von der Hand, sondern es fällt auch weniger Abfall an. Bei Bio-Gemüse kann die Schale meistens sogar mitverwendet werden.  


Wasser sparen

Legen Sie Kartoffeln vor dem Waschen am besten in Wasser ein, um die Erde bereits aufzuweichen. So müssen sie nur noch kurz unter fließendem Wasser abgespült werden. Das aufgefangene Wasser können Sie zum Gießen Ihrer Blumen weiterverwenden. Auch übriggebliebenes Wasser aus dem Wasserkocher kann so noch sinnvoll verwendet werden.  


Auf Müllvermeidung setzen

Muffinförmchen aus Silikon sind spülmaschinengeeignet und lassen sich immer wieder verwenden. Das spart Geld und Müll!


Kein Überschäumen mehr

Echt lästig ist, wenn das Wasser beim Pastakochen ständig übergeht. Echt smart ist, wenn Sie währenddessen einen Holzkochlöffel über den offenen Topf legen. So geht nichts mehr über!


Umrechnen von Temperaturen


Fleisch hauchdünn schneiden

Hier zwei praktische Tipps, wie Sie Fleisch hauchdünn zubereiten:

  • Fleisch in Scheiben schneiden und zwischen Frischhaltefolie auf gewünschte Stärke klopfen.
  • Fleisch im Ganzen kurz einfrieren. Im angefrorenen Zustand ist es härter und lässt sich dünner schneiden.

Frisch im Handumdrehen

  1. Altes Brot unter fließendem Wasser ordentlich nass machen.
  2. Fest in Alufolie einwickeln.
  3. In das noch kalte Backrohr legen, auf 150 °C Ober-/Unterhitze einstellen und ca. 15 Minuten backen.
  4. Für eine knusprige Kruste noch weitere 5-10 Minuten ohne Folie backen.

 

Altes Brot lässt sich auch ganz einfach und vielfältig weiterverwerten:

  • zu einfachen, schmackhaften Gerichten wie Bruschetta oder French Toast
  • zu Suppeneinlagen oder Knabbergebäck wie Croutons oder Brotchips
  • klein geschnitten oder gerieben als Knödelbrot oder Brösel

 

 


Appetit auf Fleisch

Manchmal packt einen so richtig der Gusto auf Fleisch. Nur leider können saftige Steaks für die ganze Familie doch ziemlich ins Geld gehen. Unser Tipp: Kaufen Sie lieber faschiertes Fleisch, Wurst oder zum Beispiel Frankfurter Würstchen. Die sind günstiger und schmecken, verarbeitet in einem leckeren Gericht, genauso gut.

 

 

Klug aufbewahren und einmachen


Lebensmittel richtig lagern

Damit die eingekauften Lebensmittel lange halten und nicht vorzeitig verderben, ist es wichtig, diese richtig zu lagern. Denn nicht jedes Lebensmittel hält am längsten, wenn es im Kühlschrank aufbewahrt wird. Hier eine kurze Übersicht zu den Grundregeln, welche Lebensmittel wie gelagert werden sollten:

  • Leicht verderbliche Nahrungsmittel wie Milch- und Fleischprodukte, offene Lebensmittel, Marmeladen, Eier und bestimmte Gemüsearten sind im Kühlschrank richtig aufgehoben. Dieser ist in unterschiedliche Zonen eingeteilt. Unten ist es am kühlsten, in den Türfächern etwas wärmer. In den Türfächern werden daher Butter, Eier, Milch und andere Getränke gelagert, während das Gemüse natürlich in die Gemüselade kommt. Fleisch und Fisch sind besonders leicht verderblich und sollten daher auf der untersten Ebene des Kühlschranks gelagert werden. Übrigens: Im Zweifelsfall hilft stets der Blick auf die Lagerungshinweise auf der Verpackung.
  • Manche Gemüsesorten sind kälteempfindlich und sollten daher nicht im Kühlschrank, sondern in einem dunklen und kühlen Raum aufbewahrt werden. Dazu gehören zum Beispiel Zucchini und Tomaten.
  • Obst sollte nicht im Kühlschrank gelagert werden. Durch die Kälte dehnt sich nämlich das Wasser im Zellgewebe aus, wodurch schnell Flecken entstehen können. Eine Ausnahme sind Erdbeeren.  

Welches Obst und Gemüse noch in den Kühlschrank gehört sowie andere interessante Infos zur richtigen Lagerung erfahren Sie hier im Menüpunkt „Obst und Gemüse richtig lagern“.  


Reste richtig aufbewahren

Wenn beim Essen etwas übrig bleibt, sollten Sie die Reste in einer gut verschließbaren Box im Kühlschrank aufbewahren. Warten Sie allerdings, bis das Gericht ausgekühlt ist, um dem Kühlschrank den unnötigen Energieverbrauch des Runterkühlens zu ersparen. Viele Gerichte lassen sich in geeigneten Gefäßen auch gut einfrieren und können so länger aufgehoben werden.  


Bedeutung "mindestens haltbar"

Unterscheiden sollte man zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und Verbrauchsdatum. Das Mindesthaltbarkeitsdatum, umgangssprachlich auch „Ablaufdatum“ genannt, ist die Garantie des Herstellers, wie lange ein Lebensmittel einwandfrei verwendbar ist. Danach ist es keineswegs schlecht, es kann aber sein, dass sich Farbe, Konsistenz und Geschmack verändern. Augen, Nase und Zunge sind gute Kontrolleure. Auf hygienisch empfindlichen Produkten wie Frischfleisch oder -fisch ist hingegen das Verbrauchsdatum angegeben. Dieses sollte streng eingehalten werden, da sich sonst gesundheitsschädliche Keime entwickeln können, die keinesfalls verzehrt werden sollen.


Einfrieren und portionieren

Nur große Gefrierbeutel zur Hand? Kein Problem: Püree oder Sauce einfüllen und etwa 1 Stunde in den Gefrierschrank legen, bis die Masse halbfest ist. Anschließend mit einem Messerrücken in einzelne Portionen teilen.


Eingefrorenes richtig auftauen

Mit etwas kluger Voraussicht können Sie beim Kochen auch Strom einsparen. Nehmen Sie gefrorene Produkte rechtzeitig am Abend zuvor oder zeitig in der Früh aus dem Gefrierfach, damit es sanft auftauen kann. So müssen Sie die Mikrowelle erst gar nicht einschalten.