Superfoods

Sie sind besonders nähr- und vitalstoffreich und fördern in hohem Maße unsere Gesundheit: Die Rede ist von den sogenannten Superfoods. Bereits vor etwa 100 Jahren tauchte der Begriff zum ersten Mal auf. Es gibt zwar bis heute keine allgemeingültige Definition, welches Lebensmittel als Superfood bezeichnet werden kann und welches nicht, auf jeden Fall sollten aber einige Kriterien erfüllt sein. So sollte das Lebensmittel etwa von einem bestimmten oder mehreren Nähr- oder Vitalstoffen eine größere Menge als ein „herkömmliches“ Lebensmittel enthalten, zudem sollte es möglichst naturbelassen sein. Ein Superfood sollte außerdem entzündungshemmend wirken, den Organismus entgiften und unser Immunsystem stärken. Bedenken Sie, dass Superfoods lediglich als Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung zu betrachten sind und diese nicht ersetzen können.1 2
Was so manche Superfoods können und welch schmackhafte Speisen sich daraus zubereiten lassen, erfahren Sie bei uns!

Acai-Beeren

Acai-Beeren sind Früchte der Kohlpalme und wachsen in den Regenwäldern des Amazonas. Sie enthalten viele Vitamine und Anthocyane. Letztere wirken als Antioxidantien, die man sich als Polizisten unseres Körpers vorstellen kann. Sie fangen freie Radikale ein und verzögern damit die Hautalterung.3

Avocado

Avocados werden unter anderem in Israel und Mexiko angepflanzt. Da sie eine große Menge an ungesättigten Fettsäuren enthalten, haben sie eine sehr positive Wirkung auf unseren Körper. Beispielsweise senkt der Verzehr einer Avocado unseren Blutzucker- und Cholesterinspiegel.4

Chia-Samen

Bereits die alten Maya kannten die gesundheitsfördernde Wirkung der Chia-Samen. Heute ist das Superfood aus Mexiko auch in Westeuropa sehr populär, schließlich sind Chia-Samen reich an Omega-3-Fettsäuren, Proteinen, Kalzium, Eisen, Zink und Ballaststoffen.5

Cranberry

Dass Cranberrys vor Krankheiten schützen, wussten bereits die Indianer. Sie enthalten zahlreiche Antioxidantien, die den Organismus vor unterschiedlichsten Krankheiten schützen und sind etwa ein gutes Heilmittel bei Harnwegsinfekten.6

Goji-Beere

Die Goji-Beere stammt aus China und der Mongolei und ist eine wahre Wunderbeere, da sie alle lebenswichtigen Nähr- und Vitalstoffe in einer einzigartigen Zusammensetzung enthält. Unter anderem stärkt sie unser Immunsystem und hilft bei chronischen Entzündungen.7

Granatapfel

Nicht umsonst gilt der Granatapfel als Symbol des Lebens. Weil er viele sekundäre Pflanzenstoffe wie etwa antioxidative Flavonoide enthält, kann er sogar das Wachstum von Tumoren eindämmen. Der Granatapfel enthält außerdem viel Vitamin C und Kalium.8

Heidelbeeren

Heidelbeeren enthalten zahlreiche Antioxidantien, die freie Radikale einfangen. Außerdem beugen sie der Entstehung von Arteriosklerose vor, indem sie die Innenwände der Blutgefäße freihalten. In den Industrienationen zählt die Krankheit heute zu den häufigsten Todesursachen.9

Himbeeren

Sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Spurenelemente: All diese Stoffe enthalten Himbeeren. Sie können getrost auch als „Apotheke im Garten“ bezeichnet werden, da sie sogar antibiotisch wirken, das Immunsystem unterstützen und bei Sodbrennen und Verdauungsstörungen helfen.10

Kakao

In Kakao sind Flavanoide enthalten, die Ihr Herz stärken. Flavanoide sind Pflanzenstoffe, die in der Natur vorkommen. Roher Kakao enthält außerdem viel Magnesium und unterstützt den Organismus dabei, Glückshormone zu produzieren.11

Karfiol

Bereits am Hof von Ludwig XIV. verspeiste man gerne Karfiol und auch heute erfreut sich das Gemüse großer Beliebtheit. Aus gutem Grund, enthält es doch viel Vitamin C und ist noch dazu leicht bekömmlich. Damit eignet er sich auch ideal als Nahrung für Babys.8

Matcha

Der pulverisierte Grüntee aus Japan enthält zellschützende Antioxidantien, die gesundheitsfördernd wirken. Matcha kann sowohl Herz- als auch Krebserkrankungen vorbeugen und verringert sogar das Risiko, an Alzheimer zu erkranken.12

Quinoa

Das Inka-Korn ist eine außergewöhnliche pflanzliche Eiweißquelle, da alle neun essentiellen Aminosäuren in ihm vorkommen. Zudem enthält es viel mehr Mineralien als unsere heimischen Getreidearten. Quinoa enthält darüber hinaus reichlich Tryptophan, das das Gehirn braucht, um das Glückshormon Serotonin zu erzeugen.13

Spinat

Schon Popeye wusste: Durch Spinat lassen sich die Muskeln perfekt stählen. Achten Sie allerdings darauf, ihn nicht wie Popeye aus der Dose, sondern frisch und unerhitzt zu sich zu nehmen. Spinat beugt zudem Diabetes vor und senkt den Blutdruck.14

Quellen:
1 https://www.gesundheit.gv.at/leben/ernaehrung/gesunde-ernaehrung/superfood
2 http://www.eufic.org/article/de/artid/The-science-behind-superfoods/
3 http://www.fitforfun.de/abnehmen/abnehm-strategien/schoen-und-schlank-mit-acai-die-acai-beere-schlankmacher-und-faltenkiller-in-einem-149889.html
4 https://www.zentrum-der-gesundheit.de/avocado.html
5 http://www.chia-samen.info/
6 http://gesund.co.at/cranberries-bioaktive-substanzen-schuetzen-vor-krankheiten-23762/
7 https://www.zentrum-der-gesundheit.de/goji-beeren-ia.html
8 https://www.zentrum-der-gesundheit.de/superfoods-liste-ia.html
9 https://www.zentrum-der-gesundheit.de/heidelbeeren.html
10 http://www.lifeline.de/ernaehrung-fitness/gesund-essen/himbeeren-wunderwaffen-fuer-die-gesundheit-id42884.html
11 http://eatmovefeel.de/roher-kakao/
12 https://www.zentrum-der-gesundheit.de/matcha-ia.html
13 https://www.zentrum-der-gesundheit.de/quinoa.html
14 https://www.zentrum-der-gesundheit.de/spinat.html