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Foto zeigt Anbau auf Terrassenfeldern in Asien.

Transparenz durch Präsenz vor Ort

Um noch mehr Transparenz hinsichtlich der Einhaltung von Sozialstandards insbesondere in den asiatischen Ländern zu schaffen, eröffnete die ALDI SÜD Gruppe im Oktober 2012 dafür eine Corporate-Responsibility-Abteilung in Hongkong. Zusätzlich wurde im März 2017 ein Büro in Bangladesch eröffnet, um Nachvollziehbarkeit und Einsicht in Produktionsbedingungen zu verbessern. Durch Schulungen und eigene Überprüfungen der Fabriken in Asien können wir so noch gezielter auf Verbesserungen der Sozialstandards einwirken. Aktives Engagement vor Ort ist Teil unserer Unternehmenspolitik und wichtiger Baustein für Transparenz.

 

Regelmäßige Fabrikbesuche

Im Rahmen eigener Fabrikbesuche überprüfen und bewerten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ALDI gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern unserer direkten Lieferanten sowie unabhängigen Prüfern hauptsächlich chinesische und bangladeschische Produktionsstätten. Ziel ist es, sich selbst ein Bild über die Arbeitsbedingungen und Fortschritte vor Ort zu verschaffen. Das Programm startete im Jahr 2011 in China. Seit 2013 finden auch Fabrikbesuche in Bangladesch statt.

Zusätzliche Maßnahmen in Bangladesch

Bei transparenter Analyse ist festzustellen, dass die Standards der Fabriken aktuell nicht überall zufriedenstellend sind. Gerade in Bangladesch sind die gesetzlichen sowie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehr schwach. Daher ist eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen geplant oder bereits umgesetzt:

  • Internationales Brandschutz- und Gebäudesicherheitsabkommen:
    Gemeinsam mit zahlreichen anderen großen Unternehmen ist die Unternehmensgruppe ALDI SÜD im Mai 2013 einem internationalen Abkommen zu Brandschutz- und Gebäudesicherheit in Bangladesch beigetreten. Ziel des Abkommens ist es, die Sicherheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den Textilfabriken zu gewährleisten. Dies soll unter anderem durch Inspektionen erreicht werden, die von unabhängigen Fachleuten durchgeführt werden. ALDI SÜD hat als Mitglied des Implementierungs-Teams aktiv daran mitgewirkt, erste Schritte bei der Umsetzung des Abkommens zu erarbeiten. Dem Abkommen gehören neben verschiedenen Unternehmen auch NGOs sowie lokale und internationale Verbände und Gewerkschaften an.
  • Strengere Mindestanforderungen:
    ALDI SÜD und HOFER gehen über die Anforderungen aus dem Abkommen hinaus. Wir haben zusätzlich strengere Mindestanforderungen an die Gebäudesicherheit der Produktionsstätten unserer Lieferanten in Bangladesch definiert. Alle Fabriken werden transparent überprüft und vorbeugende Maßnahmen umgesetzt. Zu den Anforderungen gehören unter anderem umfassende Brandschutzsysteme, das Vorliegen einer gültigen Baugenehmigung sowie die Erfüllung einer Reihe von Bauvorschriften. Für Lieferanten besteht darüber hinaus die Anforderung, die Einhaltung der Sozialstandards streng zu überwachen sowie das Verbot der ungemeldeten Untervergabe von Aufträgen. Im Rahmen fortlaufender Überprüfungen durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Asien verifizieren wir, inwiefern alle Produktionsstätten unsere Mindestanforderungen einhalten. Durch das Engagement vor Ort können wir höchstmögliche Transparenz bieten.