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Auswahl an regionalen Lebensmitteln wie Champions, Orangen und Radieschen

Klimaschonende Ernährung

Grüner, frischer Vogerlsalat von HOFER

Klimaschonende Ernährung oder auch nachhaltige Ernährung sind in den letzten Jahren immer mehr zum Thema geworden – und das natürlich auch zurecht! Denn mit dem, was wir essen, wo diese Lebensmittel produziert werden und wie viel davon im Müll landet, können wir eine Menge beeinflussen. Auf den ersten Blick mag es oft nicht so scheinen, denn die schön verpackten Lebensmittel im Supermarkt wirken oft nicht so, als hätten sie einen allzu großen Einfluss auf unsere Umwelt. Hinter diesen Produkten steckt aber eine lange Vorgeschichte und genau diese ist der Grund, warum es einen großen Unterschied macht, was wirklich auf unseren Tellern landet. 
 

Die Auswirkungen auf die Gesundheit

Geräucherter Tofu aus Sojabohnen von HOFER

Als Diätologin liegt mir natürlich nicht nur die Umwelt, sondern auch die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten sehr am Herzen. Und auch die Gesundheit und ernährungsbedingten Krankheiten haben sehr viel mit einer nachhaltigen und klimaschonenden Ernährung zu tun. Denn, so wie wir uns aktuell ernähren, hat sowohl für unsere Gesundheit als auch die Umwelt negative Auswirkungen. Vor allem die entwickelten Länder sind geprägt vom Überkonsum und dem damit verbundenen Übergewicht, das wiederum verantwortlich für viele ernährungsbedingte Krankheiten, wie z.B. Diabetes (=Zuckerkrankheit), sein kann. Mittlerweile sind weltweit über zwei Milliarden Menschen übergewichtig oder sogar adipös (=fettleibig) und die Tendenz ist weiter steigend. 

Auswahl an Aufstrichen aus regionalen Zutaten von HOFER

Das Gute daran ist, dass eine ausgewogene Ernährung, mit der sich Übergewicht und Adipositas in den Griff bekommen lassen, auch viele Vorteile für die Umwelt und das Klima mit sich bringt. Die EAT-Lancet Comission, ein Team von Wissenschaftlern aus den Bereichen Gesundheit, Nachhaltigkeit, Wirtschaft, Politik und Landwirtschaft, hat sich sehr ausführlich mit diesem Thema auseinandergesetzt und Empfehlungen für eine, einerseits klimaschonende, und andererseits auch ausgewogene Ernährung herausgegeben. Natürlich könnte man über das Thema Nachhaltigkeit und klimaschonende Ernährung seitenweise und sehr ausführlich schreiben. Aber das würde den Rahmen dieses Beitrags wahrscheinlich bei weitem übersteigen. Daher werde ich auf die wesentlichsten Punkte eingehen, die für den Anfang leicht umzusetzen sind, aber dennoch einen großen Unterschied machen können. Vor allem, wenn sie von vielen Menschen umgesetzt werden. 

Zu den wichtigsten Punkten für einzelne Konsumentinnen und Konsumenten gehören laut der EAT-Lancet Comission: 

  • Bei nachhaltiger und klimaschonender Ernährung geht es nicht immer um „alles oder nichts“! Kleine Schritte in Richtung einer pflanzenbasierten Ernährung, in der weniger tierische Produkte, vor allem (rotes) Fleisch und Wurstwaren konsumiert werden, können bereits sehr viel bewirken. 

  • Tierische Produkte haben stärkere Auswirkungen auf die Umwelt, als pflanzliche Lebensmittel. Aber auch hier kommt es darauf an, wie tierische Lebensmittel produziert, woher die Futtermittel stammen und vor allem wie die Tiere gehalten werden. Hochwertige Produkte, dafür weniger davon sind hier eine gute Lösung. So ist auch der Einwand, den viele haben, dass „gutes“ Fleisch sehr teuer ist, hinfällig. Denn wenn kleinere Mengen gekauft werden, sind die Ausgaben gesamt nicht höher. 

  • Den Konsum von Gemüse, Obst und auch Hülsenfrüchten erhöhen. Vor allem die Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, ...) sind eine Lebensmittelgruppe mit großem Potential, da sie viel hochwertiges Eiweiß liefern und dabei aber die Umwelt um ein Vielfaches weniger belasten als tierische Produkte. Also hier einfach mal über den eigenen Schatten springen und Rezepte ausprobieren, in denen Hülsenfrüchte die Hauptrolle spielen. Laut Empfehlung der EAT-Lancet Comission solltet ihr etwa 125 g Bohnen, Linsen oder andere Hülsenfrüchte pro Tag essen. 

  • Es gibt weltweit mehr als 30.000 essbare pflanzliche Lebensmittel! Die Ausrede, dass eine pflanzenbasierte Ernährung langweilig oder gar einseitig ist, gilt also absolut nicht. Ganz im Gegenteil, es kann wirklich extrem spannend und vor allem lecker sein, etwas Neues auszuprobieren. 

  • Tierische Lebensmittel reduzieren. Will man sich in Richtung einer klimaschonenden Ernährung bewegen, kommt man um eine Reduktion von Fleisch und Fisch nicht herum. Gerade bei uns in Österreich wird oft ein Vielfaches der wöchentlich empfohlenen Höchstmenge gegessen, was sich auch stark auf unsere Gesundheit auswirken kann. 

  • Versucht moderate Mengen einzukaufen und auch zu kochen. Das hat einerseits den Sinn, dass man nicht zu viel isst und somit Übergewicht vermeidet. Und nebenbei wird wahrscheinlich auch weniger Lebensmittelmüll produziert. Denn auch das Minimieren von Lebensmitteln, die im Müll landen, wirkt sich auf unsere Umwelt extrem positiv aus. Also wirklich nur so viel kochen und einkaufen, wie ihr auch verbrauchen könnt. Dabei kann es sehr hilfreich sein, die Woche und die Gerichte, die gekocht werden sollen vorauszuplanen und dann nach diesem Plan einzukaufen. 

  • Man sollte auf keinen Fall glauben, dass man als einzelner nichts bewirken kann! Denn der gesamte Markt und das Angebot richtet sich nach der Nachfrage der Konsumentinnen und Konsumenten! Eine größere Macht könnte man eigentlich fast gar nicht haben. Nur durch unsere eigenen Kaufentscheidungen können wir das gesamte Angebot in eine klimaschonende Richtung mitbestimmen. 

Zurück zum Ursprung

Bei HOFER gibt es sogar eine gesamte Produktlinie, die sich auf das Thema Nachhaltigkeit spezialisiert hat. Bei „Zurück zum Ursprung“ ist Nachhaltigkeit eine Lebenseinstellung, die „ein gutes Leben für uns alle, für jedes Lebewesen auf dieser Welt, und auch die, die noch kommen werden“ bedeutet. Das System und die Grundwerte, die hier im Hintergrund stehen sind wirklich sehr ausführlich und durchdacht. Die Produkte von „Zurück zum Ursprung“ unterliegen sehr strengen Richtlinien, die auch regelmäßig von unabhängigen Kontrollstellen kontrolliert werden.

Wer gerne mehr darüber erfahren möchte kann direkt auf der Website von „Zurück zum Ursprung“ vorbeischauen: https://www.zurueckzumursprung.at . Hier findet ihr jede Menge Infos, was „Zurück zum Ursprung“ bedeutet, was das Besondere an der Arbeit der Ursprungs-Bäuerinnen & -Bauern ist, warum es sich dabei um Bio, das weiter geht, handelt und noch vieles mehr! Beispielsweise lässt sich dort auch die Nachhaltigkeit der „Zurück zum Ursprung“ Bio-Landwirtschaft ganz einfach durch den „Kreislauf des Lebens“ nachvollziehen. Hinter ihm steht eine umfassende Nachhaltigkeitsbewertung, die die 4 Dimensionen der Nachhaltigkeit (Natur, Wirtschaft, Menschen, Organisation) berücksichtigt! Durch den „Kreislauf des Lebens“ und die dahinterstehende wissenschaftliche Bewertung wird es für KonsumentInnen ganz einfach nachvollziehbar, inwiefern das gekaufte „Zurück zum Ursprung“ Produkt und die dahinterstehende Landwirtschaft einen positiven Einfluss auf Klimaschutz, Luftqualität, Artenvielfalt und mehr hat. Die Infos dazu findet man nicht nur auf der Website, sondern auch auf sämtlichen Verpackungen. Auf diese Weise bekommt man gleich einen Überblick, welchen Beitrag die einzelnen Produkte für eine klimaschonende Ernährung leisten. So können durch den Kauf von „Zurück zum Ursprung“ Produkten beispielsweise jährlich mindestens 20.000 Tonnen Treibhausgase eingespart werden.

Ihr seht also es wird schon einiges für die Möglichkeit einer klimaschonenden Ernährung getan. Dass das noch mehr wird und noch mehr Unternehmen mitmachen, liegt in euren Händen. Denn die Konsumentinnen und Konsumenten bestimmen im Endeffekt, was in unseren Regalen landet und wie es produziert wird! 

Liebe Grüße,

Christina von Kitchentherapies (https://kitchen-therapies.com/)

 

Quellen:

Beitrag von Christina Schierlinger

Website: kitchen-therapies.com

Instagram: kitchentherapies