Ihr bester Freund, der innere Schweinehund

7 Tipps zur Motivation von Fitnesscoach Ronny Kokert

Eigentlich sollten Sie schon lange wieder mal Sport treiben, Fenster putzen oder Auto waschen, aber ER hält Sie zurück? ER, der innere Schweinehund, ist schuld! Es gibt unendlich viele Ratgeber, wie man ihn überwinden kann. Sie alle sind mit dem „Kampf gegen ihn“, mit Widerstand und Entbehrungen verbunden. Aber: Druck erzeugt Gegendruck, der innere Schweinehund wird noch stärker. Viel besser ist es, sich mit diesem Tierchen – als Teil unserer Persönlichkeit – anzufreunden und seine Kraft für uns zu nutzen. Versuchen Sie’s und Ihre Motivation wird’s Ihnen danken!

1. Übernehmen Sie die Führung!

Natürlich ist der innere Schweinehund nicht real. Dennoch gibt man die Verantwortung für sein Leben an ihn ab? Weil es praktisch und er so stark ist? Denken Sie dran: Seine Stärke ist in Wirklichkeit Ihre! Daher: Übernehmen Sie ab sofort die Führung. Er soll brav warten, während Sie tun, was Sie wollen.

2. Geben Sie Kommandos!

Jeder Hundebesitzer weiß: Ein Hund braucht klare, kurze Anweisungen. Formulieren Sie allgemeine Vorsätze („Mehr Sport treiben“) in konkrete Handlungspläne und Ziele um. Tragen Sie fixe Tage und Uhrzeiten im Kalender ein. Daraus wird bald Gewohnheit, und die schleicht sich am inneren Schweinehund vorbei.

3. "Er will ja nur spielen."

Auch ein innerer Schweinehund ist verspielt. Finden Sie eine Sportart, die Ihnen wirklich Freude macht. So wird das Training nicht zur selbstauferlegten Qual, sondern zur Belohnung, die Motivation kommt von selbst. Spürbare positive Auswirkungen und Erfolge sind dann noch die Krönung des Ganzen.

4. Nicht an der Leine zerren!

Mit zu hoch gesteckten Zielen ziehen Sie brutal an der Leine des inneren Schweinehundes. Er wird sich mit aller Kraft dagegenstemmen. Nicht erreichte Ziele frustrieren und das führt zu noch größerer Antriebslosigkeit. Planen Sie Ihr Training in kleinen Schritten, setzen Sie sich leicht erreichbare Zwischenetappen. Dann bleibt auch Ihr „tierischer“ Begleiter bei Fuß und unterstützt Sie, ohne Sie vom Weg abzubringen.

5. Ab in die Hundezone!

Mit Gleichgesinnten macht das Training mehr Spaß und man kann wertvolle Tipps über den Umgang mit den „Vierbeinern“ austauschen.

6. Katzenjammer im Zwinger

Ein Muskelkater kann Ihren Schweinehund in Alarmbereitschaft versetzen. Nicht immer lässt er sich vermeiden. Aber gehen Sie dennoch nicht an Ihre Grenzen, um den „schlafenden Hund“ nicht zu wecken! Lieber ein wenig zurückhalten, damit die Freude an der Bewegung lange erhalten – und der Wuffi ruhig – bleibt.

7. Manchmal eine Belohnung geben

Kleine Belohnungen besänftigen den inneren Schweinehund – und spornen Sie zum Weitermachen an. Gönnen Sie sich ein Kleidungsstück, das noch vor ein paar Monaten zu eng gewesen wäre, oder einen Schlemmertag ohne Reue. Sie dürfen das!

Sie haben einen „wilden Hund“ gezähmt und zum Schoßhündchen gemacht. Gratulation!

Quelle: Ronny Kokert
www.kokert.com