Mit Sport beginnen und dran bleiben

Ein Phänomen, das wohl jeder kennt: Eigentlich wollte man laufen oder schwimmen gehen, aber plötzlich erscheint es einem verlockender, es sich auf der Couch gemütlich zu machen. Einen solchen inneren Schweinehund besitzt jeder von uns: Wir entscheiden uns oft für den bequemsten Weg. Die folgenden Tipps und Tricks sollen Ihnen helfen, mehr Bewegung in Ihren Alltag einzubauen.

Tipps und Tricks

Beginn

Die erste Herausforderung ist es, eine Sportart zu finden, deren Ausübung sich bereits wie eine Belohnung anfühlt. Dann fällt es ganz leicht, sich zum Sport zu motivieren.

Strategie und Ziel

Der allgemeine Vorsatz, ab jetzt mehr Sport zu treiben, ist nicht genug. Legen Sie sich am besten eine Strategie zurecht und planen Sie bereits im Voraus, welche Zeiten Sie für Ihr Training reservieren wollen, z. B. „mittwochs um 19.00 Uhr Volleyball“. Durch fixe Termine im Kalender werden aus Vorsätzen ganz schnell feste Gewohnheiten.

Halten Sie Ihren Vorsatz schriftlich fest

Um Ihre Strategie und Ziele festzuhalten, sollten Sie eine Vereinbarung mit sich selbst abschließen. Nehmen Sie sich vor, ab sofort zwei Stunden pro Woche Sport zu treiben. Noch mehr Gewicht bekommt die Vereinbarung in schriftlicher oder symbolischer Form. Sie können Ihren Vorsatz beispielsweise aufschreiben und den Zettel gut sichtbar am Kühlschrank aufhängen oder Ihre Turnschuhe prominent neben der Haustür platzieren. So werden Sie immer an Ihren Vorsatz erinnert.

Bewältigungsstrategien

Im Laufe der Zeit werden Sie auf Widerstände stoßen, die Sie von Ihren guten Vorsätzen abbringen könnten, auch wenn Sie eine gute Strategie ausgearbeitet haben. Es könnte vielleicht eine Freundin anrufen, die sich genau an Ihrem Sportabend mit Ihnen treffen will. Am besten bereiten Sie schon im Vorfeld höfliche Absagen auf solche Vorschläge vor, um Ihre Ziele nie aus den Augen zu verlieren: „Mittwochs gehe ich leider immer zum Volleyball. Aber wieso begleitest du mich nicht zu einem Probetraining?“

Toleranz

Haben Sie trotz Ihrer guten Vorbereitung bereits ein paar Trainingseinheiten hintereinander ausfallen lassen, ist das noch lange kein Grund, aufzugeben. Geben Sie sich eine zweite Chance und nehmen Sie Ihr Training bei der nächsten Gelegenheit wieder auf. Um daraus zu lernen, sollten Sie sich folgende Fragen stellen: „Was ist zwischen mich und meine guten Vorsätze geraten? Welche Bewältigungsstrategie würde mir künftig helfen, dies zu vermeiden?“

Druck von außen

Erzählen Sie auch Ihren Freunden und Bekannten von Ihren Plänen, sie werden sich sicher erkundigen, wie es Ihnen damit ergangen ist.

Fitness-Check

Suchen Sie das Gespräch mit dem Arzt Ihres Vertrauens und unterziehen Sie sich einem professionellen Fitness-Check.

Erreichbare Ziele

Erwarten Sie nicht zu viel von sich selbst. Wer sich erreichbare Trainingsziele steckt, läuft weniger stark Gefahr, enttäuscht zu werden.

Belohnung

Wenn Sie ein Trainingsziel erreicht haben, dürfen Sie sich durchaus dafür belohnen. Unternehmen Sie etwas, das Ihnen Freude macht oder genießen Sie ein gutes Essen in einem Restaurant. Das motiviert für weitere Erfolge.

Familie und Freunde

Bei etwaigen Motivationstiefs hilft es, sich Unterstützung durch ein Familienmitglied oder einen engen Freund zu sichern. Diese motivieren Sie bestimmt gerne.