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Weihnachtlich dekorierte Geschenke vor einem blauen Hintergrund

Weihnachten: Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Der Dezember läutet das Ende des Jahres und Weihnachten ein. Für Kinder ist diese Zeit mit viel Spannung und Freude verbunden. Täglich lädt der Adventkalender zum Öffnen eines Türchens ein und die Tage bis Heiligabend werden eifrig gezählt.

Weihnachten gilt als das Fest der Liebe. Familien rücken näher zusammen und sitzen bei Glühwein und heißer Schokolade vor dem Christbaum. Mit festlicher Weihnachtsmusik und einem schön geschmückten Haus ruft der letzte Monat des Jahres zur Besinnlichkeit. Das Highlight ist die Übergabe der Geschenke, auf die sich ganz besonders die Kleinsten der Familie freuen.

Doch Schritt für Schritt! Neben dem Adventkalender führt auch der Adventkranz immer näher zum Heiligen Abend. Vier Kerzen zieren den hübsch geschmückten Kranz und läuten den Advent ein: zum ersten Advent brennt eine, zum zweiten zwei, zum dritten drei und zum vierten brennen alle Kerzen darauf. Der Nikolaus, Krampus und das Christkind begleiten diese Traditionen.

HOFER Weihnachten 2022

HOFER Weihnachten 2021

Ursprung, Bedeutung & Geschichte vom Weihnachtsfest

Weihnachten ist das Fest der Geburt Jesus Christus in der Krippe in einem Stall in Bethlehem, das Menschen mit christlichem Glauben oder christlicher Prägung seit jeher feiern. Jesus Christus wird auch als Sohn Gottes, Messias oder Heiland gesehen und wurde vor mehr als 2.000 Jahren geboren. Mit seinen Lehren prägt er bis heute die Religion des Christentums.

Ob die Geburt von Jesu Christi tatsächlich in der Heiligen Nacht vonstattenging, ist streng genommen nicht belegt. Die Heilige Nacht ist:

  • nach modernem gregorianischem Kalender vom 24. auf den 25. Dezember
  • nach altem julianischem Kalender vom 6. bis 7. Januar

Dennoch lebt die Weihnachtsgeschichte vom Sohn Gottes bis in die Gegenwart fort.

Das erste christliche Weihnachtsfest, das belegt werden konnte, fand am 25. Dezember 336 nach Christus im alten Rom statt. Bis heute ist Weihnachten das wichtigste christliche Hochfest im Kirchenjahr – noch vor Ostern und Pfingsten. Die Tradition des Weihnachtsfestes, so wie wir es heute kennen, geht auf das 7. oder 8. Jahrhundert nach Christus zurück.

Weihnachten in Österreich: Traditionen & Bräuche

  • Adventkranz: Der üblicherweise aus Tannenzweigen geflochtene Adventschmuck wurde vom Theologen und Pädagogen Johann Hinrich Wichern im Jahre 1840 erfunden – ein relativ junger Brauch also. Ursprünglich befanden sich 24 Kerzen auf dem Kranz: vier große und 20 kleine Lichter. Diese sollten den Kindern die Adventszeit bis zum Heiligen Fest verkürzen. Heute ist der Adventkranz mit den vier Hauptkerzen darauf eine sehr populäre Dekoration und ein gern gesehener Weihnachtsbrauch, bei dem an jedem Adventsonntag eine Kerze entzündet wird.
  • Weihnachtsbaum: Die beliebte Tradition, einen Weihnachtsbaum aufzustellen und zu schmücken, hat laut Weihnachtsgeschichte keinen christlichen Ursprung. Verschiedenste Kulturen pflegen seit langer Zeit den Brauch, um die Wintersonnenwende und den Jahreswechsel herum immergrüne Pflanzen als Feiersymbole zu verwenden. Diese verkörpern Lebenskraft und Gesundheit in dieser meist dunklen Zeit des Jahres.
  • Adventkalender: Der populäre Brauch des Adventkalenders entstand erst etwa Mitte des 19. Jahrhunderts. Jahr, Ort und Erfinder können in seiner Geschichte nicht genau ausgemacht werden. Ähnlich wie der Adventkranz soll der Adventkalender den Kleinsten der Familie die besinnliche Vorweihnachtszeit bis zum Weihnachtsfest verkürzen. Früher erlernten die Kinder damit auch spielerisch Zählen und Rechnen.
  • Christmette: Die Tradition der heiligen Messe hat mit Abstand die tiefsten christlichen Wurzeln aller Weihnachtsbräuche. Die Christmette beginnt in der Regel um Mitternacht vom 24. auf den 25. Dezember und ist der am besten besuchte Gottesdienst des ganzen Jahres. Viele Familien besuchen einmal im Jahr gemeinsam dieses große Fest.
  • Bescherung: Eine der ältesten aktiv gelebten Weihnachtstraditionen ist die Bescherung. Das gegenseitige Beschenken ist für viele Menschen Highlight der Feierlichkeiten zu Weihnachten. In Österreich werden die Kinder am Abend des 24. Dezembers beschert. In anderen Ländern wie England erfolgt der freudige Akt erst am Morgen des 25. Dezembers. Aber das war nicht immer so: Viele Jahrhunderte lang brachten nicht Weihnachtsmann oder Christkind die Geschenke, sondern der Nikolaus – und zwar schon am 6. Dezember. Erst die Reformation im 16. Jahrhundert durch Martin Luther veränderte das. Das große Geschenkfest erweiterte sich so auch auf Geschenke für Erwachsene und verschob sich konfessionsübergreifend in vielen Ländern auf den Heiligen Abend.
  • Christkind: Das Christkind als Gabenbringer entstand im Zusammenhang mit der Verschiebung der Bescherung vom Nikolaus auf den Heiligen Abend. Schließlich musste es nach dem Nikolaus eine andere Symbolfigur geben, die die Geschenke bringt. Der heute verbreitete Engel mit den goldenen Locken setzte sich im Laufe der Zeit durch.

Das schenken Österreicher und Österreicherinnen

Bunt eingepackte Weihnachtsgeschenke liegen vor einem geschmückten Weihnachtsbaum bei festlicher Beleuchtung.

Weihnachten wiederholt sich jedes Jahr und die Abwechslung an Geschenken wird dadurch immer schwieriger. Je mehr Menschen man beschenken möchte, desto komplexer wird der Weihnachtseinkauf. Eltern, die eigene kleine Familie sowie Geschwister und enge Freunde oder nächste Verwandte gehören zum engen Kreis der Beschenkten. 

Aber was sind unter den Österreichern und Österreicherinnen beliebte und eher unbeliebte Geschenke?

Gutscheine sind für viele Schenkende eine praktische Alternative, um ein Fettnäpfchen zu vermeiden. Die Beschenkten freuen sich zudem darüber, da mit einem Gutschein flexibel ausgewählt werden kann – so eine Studie zum weihnachtlichen Einkaufsverhalten.

Auch Bargeld, Reisen, Karten für Veranstaltungen und Bücher sind beliebte Geschenke der Österreicher und Österreicherinnen – Unterwäsche, Werkzeuge und Haushaltsartikel dagegen eher nicht.

Was es über Weihnachten zu wissen gibt

Da Weihnachten viel Zeit für die Familie bietet, wollen wir gemeinsame Aktivitäten bestärken. Den Christbaum zusammen schmücken, gemeinsam über den Christkindlmarkt schlendern und sich Gedanken um die Weihnachtsdekoration machen, das sind nur einige unserer Themen.

Wie ist der Brauch um Weihnachten überhaupt entstanden? Was hat es mit dem Christkindl auf sich und wie feiern andere Länder diese Tradition? Auf diese und mehr Fragen möchten wir eingehen, damit die Hintergründe noch besser verstanden werden.

Weihnachten bringt viel Freude, aber auch einiges an Stress mit sich. Langfristig geplant und mit Entspannung wird dieses Fest ganz bestimmt ein gelungener Abschluss des Jahres. Wir möchten mit unseren Anregungen gern dabei helfen. Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren.

Häufig gestellte Fragen zu Weihnachten:

Was ist Weihnachten?

Weihnachten ist ein christliches Fest, an dem die Geburt Jesus Christus und damit die Ankunft des Sohnes Gottes in der Welt gefeiert wird. Das Wort „Weih“ in Weihnachten leitet sich vom germanischen Wort „wiha“ ab und bedeutet so viel wie „heilig“.

Warum feiern wir Weihnachten?

Menschen mit christlicher Religion glauben, dass Jesus Christus vor mehr als 2.000 Jahren als Sohn Gottes in Bethlehem geboren wurde, um die Menschen zu retten. An Weihnachten feiern Christen die Geburt Jesu Christi, der bis heute das Christentum prägt.

Weitere weihnachtliche Rezepte finden Sie in unserer Rezeptwelt.