„Zurück zum Ursprung“ schützt Feuersalamander und Gelbbauchunke

(Sattledt, 01. Juni 2016; Hofer) Hofer und Spitz unterstützen Projekte vom I naturschutzbund I zum Schutz von bedrohten Amphibien. Bis zu diesem Frühling stand dabei die Gelbbauchunke im Mittelpunkt. Ab sofort dreht sich alles um den Feuersalamander. Die beiden Tierchen haben eine Vorliebe für feuchte Lebensräume wie einerseits Bäche oder andererseits Biotope und Tümpel. Doch sie sind vom Rückgang ebendieser Lebensräume bedroht. Mit dem „Zurück zum Ursprung“-Mineralwasser gemäß Prüf Nach!-Standard hilft Hofer den Amphibien.

Seit 2015 unterstützen Hofer und Spitz mit dem „Zurück zum Ursprung“-Mineralwasser gemäß Prüf Nach!-Standard Projekte zum systemischen Wasserschutz im Quellgebiet. Dies ist eine freiwillige Verpflichtung und fixer Bestandteil der umfassenden Nachhaltigkeitskriterien für das Tauernquelle Mineralwasser. Gezielte Artenschutzprojekte für Tiere, die im und am Wasser leben, sind nicht nur wichtige Naturschutzmaßnahmen. Sie schützen auch die Quelle und deren hohe Wasserqualität und -reinheit. Bis jetzt stand bei den Projekten die gefährdete Gelbbauchunke im Mittelpunkt. Die kleine gelbe Verwandte des Frosches lebt in Waldnähe in gut vernetzten, feuchten und trockenen Teilbereichen. Ihre Fortpflanzungsgewässer sind sonnenexponierte Kleingewässer wie Bachkolke mit geringer Strömung, Überschwemmungsgewässer und Quelltümpel. Diese sind jedoch heutzutage vielfach verschwunden. Schutzmaßnahmen zum Erhalt von Lebensräumen für die Gelbbauchunke sind daher sehr wichtig. Und da kommt die Biotopschutzgruppe Pinzgau des I naturschutzbund I zum Zug: Sie führt an der Achenfurt in Uttendorf lebensraumerhaltende Maßnahmen durch. Drei verschiedene Biotoptypen müssen dort erhalten und gepflegt werden. Dies geschieht durch Zaunerneuerung, Wassermanagement der Tümpel und des nahen Baches, Pflanzaktionen im Auwald und zeitgerechte Wiesenmahd.

Feuersalamander ist Lurch des Jahres 2016

Ab jetzt dreht sich im Projekt von Hofer, Spitz und dem I naturschutzbund I alles um ein besonders beliebtes und bekanntes Exemplar: den Feuersalamander. Mit seinen kleinen Füßchen und den wilden gelben Flecken - die sich bei jedem einzelnen Tier unterscheiden ähnlich wie unser Fingerabdruck - sieht er einfach bezaubernd aus. Doch der kleine Lurch ist sehr stark gefährdet und steht auf der Roten Liste der bedrohten Arten. In einigen Teilen Salzburgs ist er bereits verschwunden, da seine Lebensräume - Laubmischwälder mit Quellgewässern - durch Abholzung, Straßenbau und Regulierung oder Verrohrung von Bächen verloren gehen. Die Experten des I naturschutzbund I untersuchen nun die Randbestände des Feuersalamanders im Pinzgau und im Pongau und bereiten Schutzmaßnahmen vor. Dazu wird unter anderem die Erhaltung von Quellbächen und deren Uferbereichen zählen. Denn der Feuersalamander legt seine Larven in kühles, sauberes Wasser und versteckt sich selbst gerne unter feuchtem Laub. Der gelbgefleckte Winzling ist heuer zum „Lurch des Jahres“ gewählt worden, um auf seine bedrohte Situation aufmerksam zu machen.

Wer in freier Natur übrigens eine Gelbbauchunke oder einen Feuersalamander beobachtet, kann dies auf www.naturbeobachtung.at melden. So erfahren die Experten des I naturschutzbund I mehr über das genaue Vorkommen der bedrohten Amphibien.

Über Zurück zum Ursprung

Unter der Marke „Zurück zum Ursprung“ sind bei Hofer jährlich rund 350 nachhaltige Bio-Produkte aus Österreichs Regionen erhältlich. Nachhaltigkeit ist dabei ein ganzheitliches Konzept, das von der Produktion über die Verarbeitungsbetriebe bis hin zum Endprodukt reicht. Aus diesem Grund setzt „Zurück zum Ursprung“ auf acht Grundwerte: Regionalität aus Österreich, Umweltschutz und Nachhaltigkeit, Gentechnikfreiheit, Tierschutz, höchste Lebensmittelqualität, Transparenz und Fairness gegenüber Bauern und Konsumenten. Mehr Informationen unter www.zurueckzumursprung.at.