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Wecker auf dem Teller – warten bis zur nächsten Mahlzeit

Ernährungstrend: Intervall-Fasten

Intervall-Fasten - ein Trend der uns 2018 einholen wird. Doch was ist Intervall-Fasten eigentlich? In Hollywood ist dieser Trend schon länger unter „The Intermittent Fasting“ bekannt und wird von den Stars heiß geliebt. Denn die Theorie klingt zu schön: Auf nichts verzichten und trotzdem abnehmen! Ganz so einfach funktioniert es dann aber doch nicht, denn beim Intervall-Fasten werden in bestimmten Zeiträumen keine Speisen und Getränke zu sich genommen. 

 

Fasten - ein historisches Ritual

Fasten ist nicht etwa ein neuer Trend, sondern eine alte Tradition, die beinahe in jeder Religion seine Wurzeln findet. Dabei werden meist in bestimmten Jahreszeiten oder Zeitabschnitten auf Lebensmittel oder Genussmittel verzichtet. Bei uns in Österreich ist die katholische Fastenzeit zwischen Faschingsdienstag und Ostern sehr bekannt. Früher wurde die Methode nicht zur Gewichtsreduktion verwendet, sondern um den Körper zu entlasten, die Seele zu reinigen, Buße zu tun oder um damit nach der Erleuchtung zu streben. 

 

Warum Intervall-Fasten?

Intervall-Fasten soll uns fitter und schlanker machen. Doch Intervall-Fasten kann sogar noch mehr: es kann vor Diabetes Typ 2 schützen, bei der Vorbeugung von Krebs helfen und den Alterungsprozess verlangsamen. Ein weiterer Grund sich am Intervall-Fasten zu probieren: Ihr müsst euch nicht an strenge Vorschriften halten was ihr esst. Ausschlaggebend ist wann ihr esst.

Forscher fanden heraus, dass der positive Effekt des Fastens sogar schon nach kurzer Zeit eintritt! Beim Verzicht auf Nahrung werden die Fette aus den Fettreserven zur Energiegewinnung benutzt und Zellreparaturmechanismen werden in Gang gesetzt.

 

Intervall-Fasten: Die drei Methoden

16:8-Methode

Die 16:8-Methode ist wohl die bekannteste unter den Methoden des Intervall-Fastens. Hier fastet ihr 16 Stunden und dürft 8 Stunden lang essen. Das heißt, ihr lasst das Frühstück aus und esst eure erste Mahlzeit beispielsweise um 13 Uhr. Fasten bedeutet übrigens nicht, dass ihr auf euren geliebten Kaffee verzichten müsst: Ungesüßter Tee, schwarzer Kaffee und Wasser sind erlaubt! Da ihr um 13 Uhr mit dem Essen begonnen habt, könnt ihr jetzt 8 Stunden - also bis 21 Uhr essen. Das Gute ist, dass es egal ist, was ihr esst, ihr könnt euren normalen Lebensstil beibehalten. Ihr könnt auf jeden Fall immer ein bisschen mehr Obst und Gemüse in euren Alltag einbauen. 

Sport-Tipp: Übrigens empfehle ich ein kurzes Workout von 8 Minuten in die Fastenzeit einzubauen. Eine Minute Workout pro Stunde Essen sozusagen. 

 

5:2-Methode

Diese Methode ist eine sanfte Intervall-Fasten-Methode. Hier wird nämlich nur an zwei Tagen pro Woche gefastet, ihr könnt euch also selbst entscheiden, an welchen Tagen ihr auf‘s Essen verzichten möchtet. Nur Eines solltet ihr beachten: Die beiden gewählten Tage sollten von Woche zu Woche gleichbleiben, dass sich euer Körper wenigstens ein bisschen einstellen kann.  Die 5:2-Methode funktioniert so gut, weil durch die zwei Fastentage die wöchentliche Kalorienzufuhr gesenkt wird und man somit automatisch abnimmt. 

Noch ein zusätzlicher Vorteil: Bei der 5:2-Methode dürft ihr an den Fastentagen sogar bis zu 600 Kalorien zu euch nehmen. Am besten hochwertige Eiweißquellen wie Topfen, Geflügel, Rindfleisch oder Fisch und dazu frisches Gemüse. Vermeiden solltet ihr am Fasten-Tag Kohlenhydrate, Zucker und Alkohol. Unsere besten passenden Gastblogger-Rezepte findet ihr hier: https://community.hofer.at/t5/Ern%C3%A4hrung-Fitness/bg-p/rezepte/label-name/blogger 

Sport-Tipp: Auf Sport könnt ihr an den beiden Fastentagen ruhig und gerne verzichten. Euch bleiben ja immerhin noch fünf weitere Tage an denen ihr alles geben könnt. 

 

10in2-Methode

Achtung: Missverständnis vorprogrammiert! Die 10in2-Methode ist eigentlich eine eins-null-in-zwei Methode. Denn an einem Tag wird gegessen, am darauffolgenden Tag nicht und das alles passiert in zwei Tagen. Habt ihr’s? 

Ganz so schwierig wie die Namensgebung ist die Methode aber nicht: Einen Tag wird gefastet, das heißt nur Wasser, ungesüßter Tee, schwarzer Kaffee und Gemüsebrühe. Den zweiten Tag kann man dann ganz ausgiebig schlemmen - oder aber auch ganz normal essen! Durch diese etwas krassere Methode entsteht ein Fastenzeitraum von ca. 36 Stunden. 

Top-Tipp: Der Jo Jo-Effekt kann bei dieser Methode gar nicht eintreten, da der Zeitraum des Fastens so kurz ist, dass der Körper noch nicht im Energiesparmodus ist.

 

Ein Selbstversuch

Da ich das Intervall-Fasten für euch testen werde, musste ich mich für eine der Methoden entscheiden. Da ich nicht glaube, dass ich jemals einen Tag ohne Essen schaffen würde, blieb nur noch eine Option übrig! Meine Wahl ist auf die 16:8-Methode gefallen. Ich kann nämlich sehr gut auf mein Frühstück verzichten, wenn ich dafür am Abend nach dem Training noch eine große Portionen ohne schlechtes Gewissen verschlingen darf! Aber wir werden sehen, vielleicht stelle ich mir das auch zu einfach vor!

Hab ihr den Trend Intervall-Fasten schon einmal ausprobiert? Wenn nicht,  dann los! Ich freue über ein paar Fasten-Buddies! 

Liebe Grüße

Harald

Beitrag von Harald