Ernährungsumstellung

Das Thema „Ernährungsumstellung“ ist sprichwörtlich in aller Munde, denn der Wunsch nach einer ausgewogenen Ernährungsweise ist bei vielen Menschen groß1. Wenn auch Sie sich bewusster ernähren möchten, legen wir Ihnen folgende Tipps ans Herz:

  • Kochen Sie selbst: Für eine bewusste Ernährungsweise verzichten Sie besser auf Fertigprodukte und Fast Food. Nur so wissen Sie immer genau, was in Ihren Speisen enthalten ist.2 Achten Sie bei Diät- und Lightprodukten auf die Inhaltsstoffe: Diese enthalten oft viel Zucker und Geschmacksverstärker!3
  • Je mehr Abwechslung, desto besser: Essen Sie bunt und jeden Tag anders! Ausgewogen bedeutet, von allem etwas zu essen.2
  • Zeit nehmen: Bewusstes Genießen geht nicht nebenbei. Planen Sie fürs Essen ausreichend lange Pausen ein, um Ihre Mahlzeiten ohne Ablenkung zu konsumieren.2
  • Langsam essen und gut kauen: Auch das gehört zur bewussten Ernährung. Die Inhaltsstoffe werden vom Körper besser aufgenommen, wenn das Essen gut gekaut wird. Des Weiteren kommt so der Geschmack auch besser zur Geltung.2
  • Planen Sie langfristig: Eine erfolgreiche Ernährungsumstellung gelingt nur auf lange Sicht. Ein Wochenplan hilft Ihnen dabei, ausgewogene Menüs zu erstellen und das Richtige einzukaufen.3
  • Lassen Sie sich nicht entmutigen: Eine Ernährungsumstellung ist wie Sport. Man muss langsam damit anfangen und Rückschläge gehören dazu. Süßigkeiten können Sie beispielsweise stückweise gegen Obst ersetzen und dann langsam die Menge reduzieren. Hören Sie dabei auf Ihren Körper: Wenn Sie das Gefühl haben, die Umstellung tut Ihnen nicht gut, suchen Sie aber besser Ihren Hausarzt oder einen Diätologen auf.3

Basisch statt sauer

Als „basisches Wesen“ übersäuert der Mensch schnell. Die Symptome sind weit verbreitet: Sodbrennen, Blähungen und Verstopfung, aber auch Hautunreinheiten, Cellulite, Rheuma und Verspannungen können auf Übersäuerung zurückzuführen sein. Eine überwiegend basische Ernährungsweise ist also allgemein empfehlenswert.1

Basische Lebensmittel1: Kartoffeln, Gemüse, Obst, Kräuter und Trockenfrüchte
Säurebildenden Lebensmittel1: Alkohol, Zucker, Weißmehl, Kaffee, Fleisch und Wurstwaren
Neutrale Lebensmittel1: z. B. Wasser, kalt gepresste Öle

Tipps zur basischen Ernährungsumstellung: 

Essen Sie zu den Hauptmahlzeiten mittags und abends eine große Portion Gemüse, fettarm zubereitete Kartoffeln und bevorzugen Sie pflanzliches Eiweiß. Achten Sie am Abend auf kleine Portionen und konsumieren Sie die letzte Mahlzeit des Tages spätestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen.1

 

1 https://gesund.co.at/entsaeuern-12466/
2 https://gesund.co.at/ernaehrung-umstellen-ausgewogener-ernaehrungsplan-25672/
3 https://eatsmarter.de/gesund-leben/news/ernaehrungsumstellung