airfryer heißluftfritteuse
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Wie funktionieren Airfryer?
Allen voran bekannt sind Airfryer als gesündere Alternative zu herkömmlichen Fritteusen. Mit nur ganz wenig Fett gelingen knusprige Pommes und Co. ebenso gut wie bei der kalorienreicheren Zubereitungsart. Das läuft folgendermaßen ab:
- Im Garraum des Airfryer zirkuliert Luft, die durch ein Heizelement erwärmt wird.
- Aufgrund des kleinen Innenraums heizt sich diese äußerst schnell auf – positiv für den Stromverbrauch.
- Nicht heißes Fett, sondern Luft überträgt die Hitze auf das Gargut.
- Der eingebaute Ventilator lässt die aufgeheizte Luft ständig und bei hoher Geschwindigkeit zirkulieren, für besonders gleichmäßige, rasche Ergebnisse.
Ein Airfryer funktioniert demnach wie ein kleiner High-Speed-Heißluftofen – ganz so, als würden Sie im Backrohr die Umluft anschalten. Die Luftstromgeschwindigkeit ist nur um ein Vielfaches schneller. Genau genommen frittiert man also nicht, sondern „backt“ mit heißer Luft.
Heißluftfritteusen: Vorteile
Neben der fettarmen Zubereitung haben Airfryer noch viele weitere Vorteile. Dazu zählen:
- Schnelligkeit und Effizienz: Die Geräte heizen rasch auf und Ihr Essen ist im Handumdrehen fertig gegart. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Energie.
- Vielseitigkeit: Von Vorspeisen über Hauptspeisen bis hin zu köstlichen Desserts und Snacks gibt es fast nichts, was man nicht auch im Airfryer zubereiten kann.
- Einfache Handhabung: Die Bedienung ist meist sehr simpel und intuitiv. Voreingestellte Programme erleichtern den Umgang zusätzlich.
- Gesundheitliche Aspekte: Neben der kalorienarmen Zubereitungsweise bleiben im Vergleich zum herkömmlichen Frittieren und Braten Vitamine und Nährstoffe besser erhalten.
- Keine Geruchsbelästigung: Der typische Frittiergeruch bleibt dank der äußerst geringen Fettmenge ohnehin aus. Andere unangenehme Gerüche werden durch spezielle Filtersysteme ebenso stark reduziert.
- Sicherheit: Da kaum Fett zum Einsatz kommt, ist die Gefahr von Fettbränden natürlich wesentlich geringer. Auch das Risiko für Verbrennungen wird erheblich gesenkt.
Airfryer haben nicht nur Vorteile. Zu den Nachteilen zählt zum Beispiel der kleine Garraum. Er erlaubt zwar eine rasche Zubereitung, bietet dafür aber wenig Platz. Das Bewirten von vielen Gästen gleichzeitig kann so ggf. eine Herausforderung werden. Außerdem schränken die Geräte bereits begrenzt vorhandene Stellflächen zusätzlich ein.
So unterscheiden sich Philips Airfryer und Co.
Heißluftfritteusen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, ausgestattet mit allerlei Zusatzfunktionen. Der Philips Airfryer glänzt etwa mit seiner patentierten RapidAir Heißlufttechnologie. Auch andere Hersteller setzen auf innovative Bauweisen, bieten XXL Garräume oder variable Garbereiche. Die zugrunde liegende Technik – nämlich das Garen mit heißer Luft – ist aber bei allen Heißluftfritteusen im Prinzip die gleiche.
Airfryer unterscheiden sich unter anderem wie folgt:
Airfryer kaufen: Das sollten Sie beachten
Airfryer ist nicht gleich Airfryer. Beim Kauf einer Heißluftfritteuse hat man mittlerweile die Qual der Wahl. Achten Sie deshalb insbesondere auf folgende Faktoren, wenn Sie sich eins der beliebten Geräte nach Hause holen möchten:
Der richtige Umgang: 10 Tipps und Tricks
Mit unseren 10 Tipps und Tricks für den korrekten Umgang mit Ihrer Heißluftfritteuse zaubern Sie problemlos schmackhafte Speisen, die Ihre ganze Familie begeistern werden:
- Garraum nicht überladen: Nur so kann die Luft ausreichend zirkulieren.
- Gleichmäßige Stücke: Schneiden Sie das Gargut in gleich große Stücke – für optimale Ergebnisse.
- Überschüssige Feuchtigkeit entfernen: Tupfen Sie feuchtes Gargut trocken, damit die Knusprigkeit nicht beeinträchtigt wird.
- Regelmäßiges Schütteln und Wenden: Damit alles gleichmäßig durch wird, sollten Sie das Gargut regelmäßig wenden. Manche Heißluftfritteusen sind aus diesem Grund mit einer praktischen Schüttelerinnerung ausgestattet.
- Öl gezielt verwenden: Wenn auch nicht immer notwendig, sorgt etwas Fett für noch knusprigere Ergebnisse.
- Standort: Platzieren Sie Ihren Airfryer auf einem ebenen, hitzebeständigen und stabilen Untergrund. Da warme Luft entweichen kann, nicht jedoch zu nahe an einer Wand.
- Reinigung und Pflege: Für einen langjährigen Gebrauch reinigen Sie die Heißluftfritteuse idealerweise direkt nach dem Abkühlen. Denken Sie auch an eine regelmäßige Grundreinigung.
- Garzeit und Temperatur: Passen Sie diese je nach Gargut, dessen Größe und der Füllmenge an.
- Zubehör verwenden: Mit Grillrosten schaffen Sie eine zweite Ebene und vergrößern dadurch den Garraum. Dank Airfryer-tauglichen Formen können Sie sogar Omelette oder Spiegelei zubereiten.
- „Fliegende“ Zutaten: Durch die zirkulierende Luft kann es passieren, dass leichte Zutaten regelrecht abheben. Verhindern Sie das Wegblasen von Gewürzen durch vorheriges, dünnes Einpinseln oder Besprühen des Garguts mit etwas Öl. Andere Zutaten, etwa Toastscheiben, befestigen Sie mit ofenfesten Zahnstochern. Snack-Kits wie jene vom Philips Airfryer erleichtern das Zubereiten von Popcorn, selbstgemachten Chips und Co., und schützen so außerdem das Heizelement.
Was kann man alles in Heißluftfritteusen zubereiten?
Im Airfryer können Sie so gut wie alle Speisen zubereiten, die Sie auch im Backrohr machen würden. Selbst Dörren und Auftauen klappt. Nur Gerichte mit Soßen stellen eine kleine Herausforderung dar. Lassen Sie sich von unseren Airfryer Rezeptideen inspirieren und besuchen Sie gerne auch die HOFER Rezeptwelt – für noch mehr Köstlichkeiten:
Häufig gestellte Fragen
Speisen und Lebensmittel, die Sie eher nicht im Airfryer zubereiten sollten, sind folgende:
- Rohe Eier könnten platzen.
- Stark fetthaltige Lebensmittel neigen zum Spritzen oder Triefen und verschmutzen dadurch das Gerät – und mitunter auch die Heizelemente.
- Gleiches gilt für Flüssigkeiten und Soßen.
- Gemüse und Obst mit besonders hohem Wassergehalt wird unter Umständen matschig.
Grundsätzlich gilt: Halten Sie sich immer an die Anweisungen des Herstellers! Im Prinzip sind Reinigung und Pflege Ihrer Heißluftfritteuse aber gar nicht so schwer. Warten Sie, bis der Airfryer abgekühlt ist. Das dauert bis zu 30 Minuten. Nutzen Sie anschließend herkömmliche Reinigungsmittel, zum Beispiel von TANDIL, einen weichen Schwamm und ein fusselfreies Tuch. Spülmaschinenfeste Teile können Sie natürlich auch in den Geschirrspüler geben. Lassen Sie Garkorb, Frittiereinsatz und Co. bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen im Wasserbad mit etwas Spülmittel einwirken. Dadurch löst sich der Schmutz besser.
Neben dem Saubermachen direkt nach dem Benutzen sollte auch regelmäßig eine Grundreinigung durchgeführt werden. Nehmen Sie hierfür das Gerät vom Strom. Entfernen Sie anschließend Garkörbe und Einsätze. Jetzt mit einem Schwamm und heißem Wasser den Innenraum und die Heizelemente reinigen. Zwischenräume erreichen Sie mit dünnen, flexiblen Bürsten. Achtung: keine metallischen Borsten! So können Sie die Lebensdauer Ihres Geräts erhöhen. Einige Philips Airfryer verfügen über eine automatische Dampfreinigung – Trocknungsprogramm inklusive.