Deko-Tipps für eine schaurige Halloween-Atmosphäre

Ob für die Partygäste, die vorbeigehenden Nachbarn oder die verkleideten Kinder, die an der Türe läuten: Die Deko entscheidet über den ersten Eindruck. Wer Freude am Basteln und Dekorieren hat, kann sich hier richtig austoben: Herumschwebende Geister aus Frischhaltefolie (Stichwort „Packing Tape Ghosts“), mit blutrotem Lippenstift beschmierte Spiegel, große Spinnennetze an der Wand, weiße und orange Luftballons mit aufgemalten Gruselgesichtern oder von der Decke hängende Hexenhüte – die Fülle an Ideen ist schier endlos. 

Doch viele der Ideen sind aufwändig und brauchen viel Zeit. Wer aber mit wenig Aufwand die größtmögliche Wirkung erzielen möchte, wird von den folgenden Deko-Hacks begeistert sein. 

Deko-Tipp 1: Kürbisse schnell & einfach aufpeppen

Nicht immer muss es ein mühsam ausgehölter Kürbis sein. Mit ein bisschen Kreativität werden Kürbisse auch so zu einem echten Hingucker. 

  • Spinnen-Kürbis: Mit schwarzen Pfeifenputzern als Spinnenbeine und einem schwarzen Permanentmaker für die aufgemalten Augen wird aus einem Kürbis ganz schnell eine eindrucksvolle Riesenspinne.1
  • Mumien-Kürbis: Einen Kürbis mit Leim einstreichen und mit weißem Toilettenpapier umwickeln. Ein kleines „Guckloch“ für die Augen der Kürbis-Mumie freilassen. Bastel-Kulleraugen aufkleben.
  • Bein im Kürbis: Wer auf das Kürbisschnitzen nicht verzichten will und einen besonders furchterregenden Effekt erzielen möchte, kann dem geschnitzten Kürbis ein „abgebissenes Bein“ zwischen die messerscharfen Zähne stecken. Dazu einfach eine alte Jeans nehmen und ein Bein knapp über dem Knie abschneiden. Das Jeansbein über einen alten Schuh stülpen und beides mit zusammengerolltem Zeitungspapier ausstopfen. Das abgebissene Bein dem Kürbis zwischen die Zähne stecken und Zähne sowie Boden mit etwas roter Farbe verzieren.2

Deko-Tipp 2: Mit Lichtern wirkungsvolle Akzente setzen

Wenn es am 31. Oktober rundherum dunkel geworden ist und normale Deko verblasst, ist die Bühne frei für die Königinnen der stilvollen Gestaltung: Lichter und Kerzen. Nichts anderes vermag so viel Atmosphäre in einen dunklen Raum oder Garten zu bringen, wie Licht. Ideal also, um mit wenig Aufwand eine umwerfende Wirkung zu erzielen!

  • Süße Flaschengeister: Ein oder mehrere Weinflaschen vom Etikett befreien und waschen. Innen mit Milchglas-Effektspray einsprühen und trocknen lassen. Mit schwarzem Permanentfilzstift zwei Augen und einen Mund aufmalen. Das Ende einer Weihnachts-Lichterkette mit Batteriebetrieb durch die Flaschenöffnung führen und die Lichterkette einschalten. Fertig sind die niedlichen Geister-Türsteher!3
  • Motiv-Windlichter: Benötigt werden gekaufte Windlichter aus Glas oder alternativ leere, saubere Marmeladengläser. Von orangem Transparentpapier breite lange Streifen in der Höhe der Gläser abschneiden und rund um die Gläser wickeln. Mit Klebeband fixieren. Aus schwarzem Karton oder Moosgummi Motive wie Fledermäuse, Hexenhüte oder Katzen ausschneiden und am Glas befestigen. Ein Teelicht hineinstellen. Tipp: Die Fledermäuse aus Karton eigenen sich auch ohne Windlicht wunderbar zur dezenten Dekoration.4

  • Böse leuchtende Augen: Was ist furchterregender als zu fiesen Schlitzen gezogene Augen, die versteckt aus einem Busch herausleuchten? Gebastelt werden sie ganz einfach mit einer leeren Toilettenpapierrolle. Mit dem Stanleymesser zwei langgezogene Halbmonde als Augen hineinscheiden, ein elektrisches Teelicht hineinstellen und nach Einbruch der Dunkelheit in einem Busch oder Baum im Garten verstecken.5

Fledermaus-Vorlagen zum Herunterladen

Deko-Tipp 3: Gruseln geht durch den Magen

Grusel-Deko zum Essen ist noch einmal furchterregender als Grusel-Deko zum Ansehen. Schließlich muss das ekelige Zeug in den Mund gesteckt und geschluckt werden. Gut, dass unsere schnellen Halloween-Rezepte nur schlecht aussehen, aber gut schmecken! Noch mehr Inspiration für schaurige Snacks sind in der Rubrik „Rezepte“ zu finden.

  • Olivenspinnen: Gefüllte Oliven aus dem Glas nehmen und etwas abtropfen lassen. Ein paar ungekochte Spaghetti in 2-3 cm große Stücke brechen und jeweils drei Stück auf jeder Seite der Olive als „Spinnenbeine“ hineinstecken. Am Gruselbuffet verteilen.6
  • Hexenbesen zum Vernaschen: Den Gouda in Scheiben aus der Verpackung nehmen und auf einem Brett bereitlegen. Mit dem Küchenmesser etwa 4x2 cm große Streifen abschneiden. Jeden Streifen mehrfach horizontal einschneiden (aber nicht durchschneiden!). Die Käsestreifen vorsichtig um ein Stück Soletti wickeln und mit Schnittlauch zubinden.7 
  • Glitschige Regenwürmer: Etwas aufwändiger, aber dafür richtig ekelig: täuschend echt aussehende, essbare Regenwürmer. Hierfür Blattgelatine nach Packungsanweisung zubereiten. Beim Erhitzen nicht nur Wasser verwenden, sondern für Geschmack und Farbe einen ordentlichen Schuss Himbeerdicksaft dazugeben. Eine Packung Strohhalme in der Originalverpackung nehmen und die leicht ausgekühlte Gelatine oben in die stehenden Strohhalme füllen. Masse auskühlen lassen. Die Strohhalme kurz mit heißem Wasser abspülen und die „Würmer“ auf einen Teller herausdrücken. Mit Plastikspinnen garnieren.8