Worauf kommt es bei Äpfeln an?

... auf die Lagerung: Äpfel sind ein extrem lagerungsfähiges Obst, weswegen wir sie auch im Winter kaufen können. Damit Sie auch Daheim noch lange etwas von Ihrem Lieblingsobst haben, lagern Sie Äpfel am besten im kühlen Keller mit hoher Luftfeuchtigkeit. Alternativ können die Äpfel auch in einem Plastikbeutel gelagert werden, durch ein paar Löcher im Beutel bleibt die nötige Luftfeuchtigkeit erhalten und durch die Sauerstoffarmut verzögert sich die Reifung.

... auf die „Nachbarschaft”: Lagern Sie Äpfel getrennt von anderem Obst und Gemüse – denn Äpfel geben (wie auch Tomaten) das Gas Ethylen ab, das den Reifungsprozess anderer Früchte beschleunigt. Vor allem bei Bananen ist das oft von Nachteil – zu feste Avocados zum Beispiel können davon aber profitieren.  

... auf die Farbe: Jeder kennt es – sobald man Äpfel angeschnitten hat, wird das Fruchtfleisch nach einiger Zeit braun. Das liegt daran, dass mit dem Aufschneiden der Äpfel unterschiedliche Enzyme miteinander und mit der Luft reagieren und Farbstoffe abgeben. Um dem unappetitlichen Braunton entgegen zu wirken, träufeln Sie Zitronen- oder alternativ Orangensaft über die Schnittstelle.  

... auf die Haltbarkeit: Apfelmus ist eine schnelle und einfache Möglichkeit, um Ihre Äpfel lang haltbar zu machen. Schälen und entkernen Sie die Äpfel und kochen Sie sie so weich, dass sie einfach mit einem Stabmixer püriert werden können. In Marmeladengläsern hält sich das Apfelmus so einige Monate.