Tipps und Tricks

Worauf kommt es bei Erdbeeren an?    

... auf den Einkauf: Bei Erdbeeren gilt – immer so frisch wie möglich kaufen. Je länger sie lagern, desto eher verderben sie vor dem Genuss. Zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks sind das Maximum.  

... auf das Waschen: Gewaschen werden sollten die Früchte erst kurz vor dem Verzehr, da sie sonst zu viel Aroma verlieren. Auch ein zu starker Wasserstrahl sollte vermieden werden. Am besten wäscht man die Erdbeeren mit einer Handbrause ab oder gibt sie in ein Sieb, das man in reichlich kaltem Wasser im Spülbecken hin und her bewegt.  

... auf das Einfrieren: Erdbeeren können problemlos eingefroren werden, dann allerdings besser in Püree- als in Frucht-Form. Ganze Früchte sind nach dem Auftauen nämlich oft matschig. Das Erdbeer-Püree lässt sich hervorragend zu Tiramisu oder einer fruchtigen Bowle verarbeiten.

... auf das Einkochen: Erdbeermarmelade gehört auf fast jeden Frühstückstisch – und ist ganz schnell und unkompliziert selbst zu machen. Dazu einfach die Erdbeeren waschen und in Stücke schneiden (oder gleich ganz pürieren) und mit etwas Wasser, Gelier-Zucker und Zitronensaft in einen Kochtopf geben. Kurz aufkochen, abkühlen lassen und in kalt ausgespülte Gläser füllen. Perfekt auf Brot oder als Verfeinerung im Natur-Joghurt!

Hätten Sie’s gewusst?

Der Name „Erdbeere“ ist eigentlich nicht zutreffend, denn im botanischen Sinne zählen Erdbeeren mehr zu den sogenannten „Sammelnussfrüchten“ als zu den Beeren. Aus der Sicht der Pflanze sind die eigentlichen Früchte die kleinen, grüngelben Samen auf der Haut der Erdbeeren. Der rote, süße Rest – Scheinfrucht genannt – soll lediglich Tiere dazu bringen, die Beeren zu fressen und die Samen an anderer Stelle wieder auszuscheiden, damit sich die Erdbeeren weiter vermehren können.