Kiwizeit

Von Oktober bis in den Mai* hinein importieren wir unsere Kiwis überwiegend aus südeuropäischen Ländern wie Italien, Frankreich und Griechenland. Von April bis November sind ausschließlich die typisch neuseeländischen Kiwis bei uns erhältlich. Kiwis werden per Hand in noch unreifem Zustand geerntet und reifen anschließend nach.  

Vom Ursprungsland China aus trat die Kiwi Anfang des 20. Jh. die Reise nach Neuseeland als „Chinesische Stachelbeere“ an und ihr Aufstieg begann. Die als typische Kiwi bekannte ovale Frucht mit dem tiefgrünen Fruchtfleisch geht auf eine Züchtung des Neuseeländers Hayward Wright im Jahr 1928 zurück.** Zwischen 1965 und 1975 war dies sogar die einzige Sorte, die exportiert werden durfte.  

Ihren heutigen Namen erhielt die Kiwi erst 1959 von den neuseeländischen Züchtern. Er wurde nicht nur in Anlehnung an den gleichnamigen Vogel ausgewählt, sondern es spielten auch zollrechtliche Aspekte eine Rolle. Unter dem Namen „Chinesische Stachelbeere“ lohnte sich der Export für die Züchter nicht, denn Stachelbeeren oder Melonen wurden in Neuseeland mit hohen Ausfuhrzöllen belegt. So entschied man sich dafür, die Kiwi nach dem neuseeländischen Nationalvogel zu benennen. Die ähnlich ovale Form und das hellbraune Gefieder des Vogels erinnern auch optisch ein bisschen an das Obst.*** Erst in den 1970er Jahren wurde auch in Europa mit dem Anbau der Kiwi begonnen. Zu den führenden europäischen Kiwiproduzenten zählen Italien, Griechenland und Frankreich.