Gurkenzeit

Woher die Gurke wirklich kommt, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen. Ihr Ursprung wird entweder in den Südhängen des Himalaya oder in den afrikanischen Tropen vermutet. Die Gurke ist wahrscheinlich von dort aus nach Ägypten und danach in den Mittelmeerraum gelangt. Sie heißt auf Lateinisch „cucumis sativus“, was im Schwäbischen „Guckummer“ oder im Englischen „cucumber“ sprachlich noch erhalten geblieben ist. Im deutschen Raum taucht sie erstmals im 16. Jahrhundert auf.

Botanisch ist die Gurke den Kürbisgewächsen zuzuordnen und ist auch mit der Melone verwandt. Es gibt die herkömmliche Salatgurke oder Schlangengurke und die etwas kleineren Einlegegurken, die wir als Essiggurken kennen.

Gurken vertragen grundsätzlich keine Kälte oder Frost. Sie werden dadurch glasig und völlig geschmacksneutral. Deshalb wird die Gurke in Europa ganzjährig in Gewächshäusern gezüchtet. Frische Freilandgurken oder auch Feldgurken sind in Österreich in den Sommermonaten im Handel erhältlich. Auch die Gurken zum Einlegen werden von Juli bis September geerntet.*

Schon die Römer schätzten den frischen Geschmack und den hohen Nährstoffgehalt des Sommergemüses. Die Gurke ist ein basisches Lebensmittel, das den Körper vor Übersäuerung bewahrt. Zusätzlich enthält sie die Vitamine B, C, E und K, sowie Eisen und Kalium.**