Worauf kommt es bei der Kartoffel an?

 ... auf die Lagerung: Kartoffeln brauchen eine dunkle und kühle Umgebung. Früher lagerten sie die Menschen im sogenannten Kartoffelkeller, da heutzutage aber keiner mehr so viele Kartoffeln verzehrt oder aufbewahrt, genügt auch die Speisekammer – solange es da trocken, dunkel, kühl und gut belüftet ist. Kartoffeln sollen offen gelagert und davor nicht gewaschen werden, lässt man nämlich die Erde an den Knollen, bleiben sie länger frisch. Haben Sie Kartoffeln in einem Plastiksack gekauft, nehmen Sie sie am besten aus der Verpackung. Wenn Sie regelmäßig größere Mengen an Kartoffeln kaufen, macht die Anschaffung einer eigenen Kartoffelkiste  aus Holz durchaus Sinn.

  ... auf den Verzehr: Bei entsprechender Lagerung bleiben Kartoffeln über Wochen, manche Sorten sogar monatelang frisch. Beginnen sie zu keimen, ist es höchste Zeit, sie zu verkochen. Hat man diesen Zeitpunkt verpasst, kann man die Kartoffeln immer noch einpflanzen. Sie blühen wunderschön und wurden ursprünglich sogar als Zierpflanze nach Europa importiert.  

... auf die Einsatzbereiche: Vielseitig sind Kartoffeln nicht nur in der Küche, sondern im gesamten Haushalt. So sorgt eine halbe Kartoffel, mit der man die Fensterscheibe abreibt und danach mit warmem Wasser nachspült, für glasklare und streifenfreie Scheiben. Bewährt hat sich eine halbe rohe Kartoffel auch als zuverlässiger Geruchsneutralisierer im Kühlschrank. Viele hartnäckige Flecken in der Kleidung geben nach einer „Abreibe“ mit einer rohen Kartoffelschale klein bei. Bei versalzenen oder zu dünnflüssigen Soßen erweisen sich geriebene rohe Kartoffeln als Wundermittel und retten so Ihr Menü.