Tipps & Tricks rund um den Kürbis

Worauf kommt es beim Kürbis an?

Die richtige Reife
Am hohlen Klang erkennen Sie, ob ein Kürbis auch reif ist. Außerdem sollte der Stiel noch vorhanden und gut verholzt sein.

Die richtige Lagerung
Wenn Sie den Kürbis für längere Zeit aufbewahren wollen, lagern Sie ihn am besten an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort. So hält er problemlos mehrere Wochen und behält sein Aroma. Wenn ein Kürbis bereits angeschnitten ist, bewahren Sie ihn am besten in Frischhaltefolie auf, spätestens nach 3-4 Tagen sollte er aber weiterverarbeitet werden.

Ein gutes Messer
Rohe Kürbisse haben ein sehr hartes Fruchtfleisch, das sich nicht mit jedem Messer gut schneiden lässt. Verwenden Sie ein stabiles Messer mit einer scharfen, glatten Klinge und halbieren sie den Kürbis. Entkernen Sie ihn mit einem Löffel und zerteilen Sie ihn in Achtel, so können Sie ihn am besten schälen. Noch leichter lässt sich das Fruchtfleisch aus der Schale lösen, wenn Sie den halbierten Kürbis zuerst für ca. 20–30 Minuten bei 150 °C im Ofen garen. Die Sorte Hokkaido lässt sich auch mit der Schale verarbeiten.

Die Verträglichkeit
Kürbis ist in der Regel ein sehr verträgliches Gemüse und daher auch für Babys und Kleinkinder geeignet. Gemischt mit Pastinaken und Petersilienwurzeln lässt sich eine schmackhafte und bekömmliche Babynahrung herstellen.

Eine gute Vorratshaltung
Auch gefroren lässt sich Kürbis hervorragend für etwa 8 Monate aufbewahren. Das Fruchtfleisch sollte dazu gewürfelt und kurz in heißem Wasser blanchiert werden. Sobald die Kürbiswürfel abgekühlt sind, können Sie diese portionsweise im Tiefkühlfach einfrieren.

Der Kern
Nicht nur das Fruchtfleisch, sondern auch die knackigen Kürbiskerne verfeinern unsere herbstliche Küche. Trocknen Sie diese gut. Ein besonders nussiges Aroma erhalten sie durch einen kurzen Röstvorgang in der Pfanne.

Die Optik
Nicht nur Speise- sondern auch Zierkürbisse gibt es im Herbst zu kaufen. Diese sind jedoch aufgrund des enthaltenen Wirkstoffs Cucurbitacin* nicht zum Verzehr geeignet, da dieser Magenkrämpfe und Übelkeit verursacht. Sie bestechen aber allein durch ihre Optik und die Farben- und Formenvielfalt. Als Tischdekoration oder auf Fensterbänken, Treppen oder in Hauseingängen zaubern sie herbstliches Flair und sind schön anzusehen.

Die richtige Technik
Sie möchten sich auch einmal an einer richtig gruseligen Kürbisfratze versuchen? Dafür verwenden Sie am besten einen sehr großen, reifen Speisekürbis, bei dem sich das Fruchtfleisch leicht aus der Schale lösen lässt. Schneiden Sie einen Deckel in den Kürbis – wählen Sie dafür eine eckige Form und schneiden Sie in einem 45-Grad-Winkel. So hat der Deckel später eine optimale Auflagefläche. Höhlen Sie anschließend den Kürbis aus, bis nur mehr eine 2 cm dicke Schale übrig bleibt. Das Fruchtfleisch können Sie für ein leckeres Kürbisgericht aufheben. Zeichnen Sie das Motiv vor dem Ausschneiden mit einem dicken Filzstift vor. Im Freien bei kühlen, aber frostfreien Temperaturen halten sich geschnitzte Kürbisse am längsten. Wenn der Kürbis schon sehr vertrocknet aussieht, verleiht ihm ein mehrstündiges Wasserbad wieder neue Frische. Behalten Sie den Badegast allerdings im Auge, bei einem zu langem Wasserbad könnte er platzen.

Vorlagen für Kürbisfratzen finden Sie in unserem Halloween-Ratgeber.

Die inneren Werte
Wer schön sein will, sollte viel Kürbis essen. Bei lediglich 25 Kalorien pro 100 Gramm** enthält das Fruchtfleisch viele Mineralstoffe wie Kalium und Eisen sowie Beta-Carotin und Kieselsäure.*** Besonders nennenswert ist auch der hohe Vitamin-E-Gehalt in den Kürbiskernen und in dem aus ihnen gewonnenen Öl. Den Kürbis können Sie also bedenkenlos und nach Herzenslust genießen.

*http://www.forum-ernaehrung.at/artikel/detail/news/detail/News/wenn-kuerbisgemuese-bitter-aufstoesst/
**https://www.gesundheit.gv.at/Portal.Node/ghp/public/content/ernaehrung-saisonkalender-kuerbis-HK.html
***http://www.gutekueche.at/kuerbis-artikel-1193