Worauf kommt es bei Champignons an?

… auf die Farbe: Braune Champignons wachsen etwas langsamer als weiße und ihre Ernteausbeute ist geringer. Darum sind sie auch etwas teurer. Sie enthalten auch weniger Feuchtigkeit, weswegen ihr Fleisch fester ist und sie intensiver im Geschmack  und auch länger haltbar sind. Zudem schrumpfen sie kaum bei der Zubereitung.

…auf den Verzehr: Champignons sollten im Kühlschrank und dort nicht länger als zwei, drei Tage gelagert werden. Dazu die Schutzfolie entfernen, damit sie atmen können. Champignons, deren Hut nach außen gebogen ist, sind zu alt.

…auf das richtige Putzen: Champignons möglichst nicht waschen, sondern mit einer weichen Pilzbürste oder etwas Küchenrolle von Erde und sonstigen Verunreinigungen befreien. Die Pilze saugen sonst Wasser auf und werden beim Dünsten zäh. Champignons muss man nicht schälen, nur den Stil von unten etwas kürzen.

… auf eine gute Nachbarschaft: Champignons nehmen gerne den Geruch ihrer „Nachbarn“ im Gemüsefach an. Geruchsintensives Gemüse (z.B. Lauch) hält man daher besser fern. Wenn Früchte in unmittelbarer Nähe gelagert werden, verderben die Champignons schneller.

… auf hohe Temperaturen beim Aufwärmen: Bis heute hält sich das Gerücht, dass man Pilzgerichte nicht aufwärmen darf, weil dabei angeblich Gifte entstehen. Diese Empfehlung stammt wohl aus einer Zeit, als es noch keine Kühlschränke gab. Heute können Reste von Pilzgerichten durchaus aufgewärmt werden, wenn sie nach der Zubereitung rasch abgekühlt und kühl aufbewahrt werden. Beim Wiederaufwärmen sollte das Pilzgericht mindestens zwei Minuten auf 72 Grad Celsius erhitzt werden.*

*Quelle: www.aok.de https://www.aok.de/bundesweit/gesundheit/essen-trinken-ernaehrung-champignons-8589.php